Als erster Studiengang dieser Art wurde im Jahr 1991 hier am Campus Nord der erfolgreiche Diplomstudiengang "Umweltingenieurwesen und Verfahrenstechnik" eingeführt. Später im Rahmen des Bologna-Prozesses, der europaweiten Vereinheitlichung von Studiengängen und -abschlüssen, wurde dieser dann in zwei Studiengänge getrennt. Die Inhalte des Umweltingenieurwesens beschränken sich heute nicht nur auf die "Technik", vielmehr basiert die Ausbildung auf der Vermittlung naturwissenschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Wissens und wird durch eine Ausbildung im Umweltmanagement ergänzt. So kann die Absolventin oder der Absolvent nicht nur technische Lösungen entwickeln, sondern ihre Auswirkungen auch selbst einschätzen und sie ökonomisch sinnvoll und ökologisch verträglich in die Praxis umsetzen. In der Verfahrenstechnik wird dagegen die Nutzung nachwachsender Rohstoffe, die Erschließung alternativer Energiequellen, die effiziente, saubere und umweltfreundliche Herstellung von chemischen Produkten und Kraftstoffen, die Entwicklung neuer Verfahren zur Verwertung von Hausmüll und Produktionsabfällen gelehrt. All dies sind Herausforderungen an die moderne Industriegesellschaft und zugleich wichtige Aufgaben für die Verfahrensingenieure der Zukunft. Der Cache selbst befindet sich in dem gegenüberliegenden Wäldchen auf der anderen Seite der Straße.