Nußbaum, die Gemarkung zwischen Mammutbäumen, Grenzsteinen und Dolinen.
Ich lade Dich auf eine interessante und spannende Wanderung ein. Diese ist ca. 10 Kilometer lang und führt mit ca. 200 Höhenmetern vorbei an kleinen und großen Dolinen, Mammutbäumen, einfachen und besonderen Grenzsteinen. Das ehemalige Final, eine ganz junge Doline, ist leider nicht mehr erreichbar.
Bitte lies Dir das Listing sorgfältig durch, bevor Du diesen Cache angehst. Dieser Multi hält einige Überraschungen und Herausforderungen für Dich bereit. 😉 Teilweise sind die Koordinaten recht ungenau und springen im Wald.
Achtung - Wichtige Hinweise:
Du machst diesen Multi auf eigene Gefahr und sei bitte sehr vorsichtig! Du bewegst Dich teilweise im unwegsamen Gelände (Singletrails mit umgestürtzten Bäumen, Spurrillen, Schlammlöchern), im Bereich des Unwettergrabens Binzenlöchle und von Dolinenfeldern. Verlasse dort bitte nicht die Wege. Dornen und Zecken werden Deine ständigen Begleiter sein und somit sind hier auch besser lange Hosen angesagt. 😉
Bleibe vorzugsweise auf den Wegen und gehe nur dort abseits, wo es unbedingt notwendig ist!
Gehe den Cache niemals bei Unwetterwarnungen und nach Unwettern an - Lebensgefahr !!!
Die Namen der Wege „Lochweg“, „Klingenweg“, „Kanzelweg“ und „Kanalweg“ findest Du nur auf Karten und nur bedingt unterwegs auf Schildern.
Du brauchst unterwegs einen QR-Code Reader, Stift und Papier oder besser ein ausgedrucktes Listing. Ein Taschenrechner kann bei den zahlreichen Berechnungen nicht schaden. Die 🐭🐭🐭 werden Dir zwischendurch helfen, diesen Multi erfolgreich zu meistern. Alle halten einen Petling mit Zahlen, Hinweisen und sogar eine Überraschung für Dich bereit.
Parken kannst Du an der Feuerwehr / Weiherhalle bei: N 48° 59.390 - E 008° 41.813.
Hier geht es los:
Folge vom angegebenen Parkplatz der Kanalstraße bis zum Start bei N 48° 59.446 - E 008° 41.807. Hier findest Du im neu erschlossenen Baugebiet die Umspannstation Grabenstr. der EnBw. Notiere Dir für a die 3-stellige Nummer beginnend mit 0. y = _ _ _
Folge der Kanalstraße 140m Richtung Norden zur Umspannstation Rotstraße 26 und schau Dir das Typenschild etwas genauer an. Bilde für b die Quersumme des 4-stelligen Typs. z = _
Für A gilt y + z = _ _
Gehe nun zu den gelisteten Koordinaten dieses Multis bei N 48° 59.560 - E 008° 41.710 und folge dem geteerten Weg hinauf zum Wald, um bei N 48° 59. 33 x A + 6 und E 008° 41. 33 x A + 10 rechts in den Wald abzubiegen. Hier findest Du 3 Verbotsschilder. Nach welchem Paragraphen werden Zuwiderhandlungen geahndet? Die Nummer das Paragraphen ist B = _ _
Es geht den Singletrail (Achtung: es liegen umgestürzte Bäume über dem Weg) leicht hinab bis Du bei WP 1 auf eine kleine, nur wenige Jahre alte, Doline triffst, um dann weiter auf einen breiten Waldweg, den „Lochweg“ zu treffen. Diese kleinen Dolinen (Bodenabsenkungen) findest Du hier in einem breiten Gürtel immer mal wieder. Meist sind sie recht klein und unscheinbar. Die größten in der Region sind die bekannten "Eisinger Löcher" und die "Neulinger Dolinen »Das letzte Haus«".
Am WP1 gehst Du nach rechts bis zu einem markanten Grenzstein bei N 48° 59. A x B + 254 und E 008° 42. A x B + 29. Notiere die kleinere Zahl von dem kleinen neueren Grenzstein daneben als C = _ _
Schau Dir noch den markanten Grenzstein etwas genauer an. Dort war mal eine kleine 🐭, die leider verschwunden ist. Aber D = _ kannst Du immer noch finden. 😉
Zurück zum „Lochweg“ und diesem weiter folgen bis Du auf der rechten Seite die ersten Mammutbäume erreichst. Du befindest Dich hier im Reich der in den 1950er Jahren angepflanzten Mammutbäume in unmittelbarer Nähe zur Gemarkungsgrenze von Nußbaum.
Bei WP 2 rechts halten und dem „Klingenweg“ folgen.
Die aktuellen Standorte von Mammutbäumen aus der Wilhelma-Saat in Baden-Württemberg finden sich in der Online-Plattform www.mammutbaum-projekt.de. Weiter sind hier alle bekannten Standorte in Deutschland verzeichnet, so auch die über 160 Mammutbäume, die hier im "Großen Wald" zu finden sind. Gepflanzt wurden sie in den 1950er Jahren.
Es geht den „Klingenweg“ weiter, um kurz hinter den Mammutbäumen bei N 48° 59. A x B + C x D + 37 und E 008° 42. A x B + C x D + 168 bei einem Baumstumpf zwischen zwei Bäumen eine etwas größere 🐭 zu treffen. Sie verrät Dir wo Du hier im Wald Koordinaten finden kannst. Wenn Du sie gefunden hast, bilde die QS für N = _ _ und E = _ _. Hinweis: weiß/grün
und im Sommer sehr zugewuchert.
Wenn Du die "Koordinaten im Wald" gefunden hast, biege hier rechts in den "Kanzelweg" Richtung Süden ab. Folge nun dem „Kanzelweg“ bis Du an der nächsten Weggabelung ein weiß/grünes Schild entdeckst. Betrachte es etwas genauer und finde die Finalformel (QR-Code).
Sollte der QR-Code hier wieder entfernt worden sein: Schau Dich um und untersuche die rote Stange 😉.
Folge dem "Kanzelweg" weiter hinauf bis zur großen Kreuzung. Du erkennst sie an den modernen Wegweisern und dem Grenzstein mit der Bezeichnung "G. B. 141". Addiere alle Entfernungsangaben auf den modernen Wegweisern (Doppelte Angaben Vorder-/Rückseite nur einmal addieren). Runde das Ergebnis mathematisch zu G = _ _ (QS = 3). Schau Dir den kleinen Grenzstein mal von hinten an und notiere Dir die 2-stellige Zahl für H = _ _
Gehe nun Richtung Osten zu N 48° 59. C x E - 3 x G + 6 und E 008° 43. C x H - 7. Dort findest Du am Wanderwegzeichen einen Petling mit den Koordinaten für den nächsten Wegpunkt. Dort angekommen gehe zu N 48° 59. G x H / 2 -5 und E 008° 43. N x 10 + G + A - 2. Dort findest Du ein kleines Infoschild zu diesem Ort. Addiere für F die angegebenen Zahlen der Schüttung. F = _ _ .
Im Prinzip kannst Du jetzt schon die Finalkoordinaten berechnen und direkt dort hingehen. Allerdings entgehen Dir dann womöglich noch ein paar ganz besonders sehenswerte Orte. Z.B. ein markanter Grenzstein (Dreimärker), der auf den wenigsten Karten korrekt eingezeichnet ist.
Kurz vor der nächsten Stage siehst Du auf der rechten Wegseite eine ganz besondere Eiche, die Karl-Abetz-Eiche - GC1EEJA. Ein Abstecher, breiter Muggelweg, lohnt sich und vielleicht findest Du ja auch noch die Dose.
Folge dem Weg weiter bis N 48° 59. G x H / 2 und E 008° 43. G x 10 + H . Hier findest Du die größte ihrer Art auf Deinem heutigen Rundgang. Das ist schon sehr beeindruckend. Genug gestaunt und weiter geht`s zu N 48° 59. N x 10 - H +1 und E 008° 43. E x 3 - A / 2. Dort findest Du folgendes Schild:

Welche 3-stellige Zahl steht darunter? Diese Zahl ist J = _ _ _
Auch hier ist zur Sicherheit noch einmal der Finalcode zu finden. 😉
Bei N 48° 59. J x 2 - E x 4 - 16 und E 008° 43. J - 200 geht es links auf den etwas versteckten Single-Trail Richtung Südwest - "Der Grenzsteinweg". Der Weg verzweigt sich ab und zu. Du hältst Dich bitte eher südlich und folgst im Prinzip dem Grenzverlauf mit z.T. sehr beeindruckenden und besonderen Grenzsteinen. Einfach die Augen offenhalten. Bei N 48° 59. J + N x 2 und E 008° 42. J x 3 N x 2 + D findest Du ein sehr gut erhaltenes Exemplar. In unmittelbarer Nähe, an einem sehr markanten Baumstumpf, verrät Dir die große 🐭 die Koordinaten von einem ganz besonderen Grenzstein - "Dreimärker". Siehe auch GC7YAX7.
Nachdem Du hier alles Wichtige notiert oder besser noch fotografiert hast, folge dem Single-Trail bis zum Ende und gehe dann rechts bis zum Wegpunkt bei N 48° 59. G x 10 + D x 2 und E 008° 42. G x H - G und biege dort links ab.
Bei N 48° 59. G x 10 + D und E 008° 42. G x 21 - D geht es wieder links. Hier gilt es dann die Augen offen zu halten, denn Du passierst hier einen ganz besonderen Baum. 😉
Vorbei an diesem Baum, um dann bei N48° 59. B x 10 - 60 und E 008° 42. B x G + D den Weg zum Final anzutreten.
Leider ist seit Frühjahr 2022 der alte Finalbereich mit der Doline, siehe "altes Spoilerbild Final", nicht mehr zugänglich, so dass das Final um ca. 75m nach Norden verlegt werden musste.
Ob Deine Finalkoordinaten richtig sind, verrät Dir der Geochecker.
Im Logbuch findest Du Hinweise zum Bonuscache.
Happy Hunting