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Verschwundene Schlösser: Haus Blumenthal Traditional Cache

Hidden : 3/23/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Diese kleine Serie führt euch zu echten „Lost Places“. Hier gibt es nämlich heute meistens nur noch unsere schöne Landschaft zu sehen. Gleichwohl sind es besondere Plätze, denn in früheren Jahrhunderten standen hier Burgen oder Schlösser. Deren Bewohner bestimmten häufig maßgeblich das Geschick der Menschen in ihrer Umgebung, indem sie Abgaben erheben durften oder die Gerichtsbarkeit in dem jeweiligen Bezirk innehatten. Manchmal haben die Orte auch die Phantasie der Menschen angeregt und es entstanden (Spuk-)Geschichten und Legenden. Insofern handelt es sich hier nicht um einen reinen History-Cache.

Bitte respektiert unbedingt die Privatsphäre der Anwohner und sucht nicht auf Privatgrundstücken nach dem Cache, nach Mauerresten oder ähnlichem. Auch in Naturschutzgebieten bitte nicht herumwühlen. Alle Caches liegen am Weg.

Zu der Serie gehören die folgenden Caches:

GC980NQ (ab 03.2021)

GC92JYR

GC92K0Y

GC951PM (ab 01.2021)

GC92MF4

GC92HGD

GC92K17

GC92MF2

GC92JWH (Bonus)

Folgende Caches befanden sich ursprünglich auf der Runde, leider mussten wir sie archivieren (in memoriam):

GC92JZ9

GC92K08

Bitte achtet bei den einzelnen Caches darauf, das Lösungswort zu notieren. Ihr findet es auf dem Cache-Behälter und dem Deckblatt des Logbuchs.

Die Serie kann als sportliche Fahrradrunde gemacht werden, sie ist dann ca. 75 km lang. Ein guter Startort ist Tüddern, dann fahrt ihr gegen den Uhrzeigersinn. Oder ihr fahrt in Haaren los, dann aber im Uhrzeigersinn. Natürlich könnt ihr auch zwei Touren daraus machen. Oder drei. Selbstverständlich können auch alle verschwundenen Schlösser einzeln besucht werden.

Für alle Eltern und/oder Lehrer: hier geht es um alte Karten, Geschichte und Märchen. Top-Themen für’s Home-Schooling oder Projekte….finden wir. Spaß macht’s außerdem….finden wir auch.

Die einzelnen Caches (auch der Bonus) sind so gelegt, dass sie für alle, die Geschichte und Geschichten mögen, problemlos erreichbar sein sollten, also auch für Rollstuhlfahrer (ggf. braucht ihr eine Greifhilfe). Sehbehinderte werden Unterstützung brauchen, um die Lösungswörter zu entziffern. Im Zweifelsfall nehmt bitte Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auch über weitere Informationen zu den verschwundenen Schlössern und über eure Entdeckungen!

Quellenhinweise (gelten für alle Caches der Serie, sofern nicht anders vermerkt):

Die Ideen für viele Geschichten gehen auf das Buch „Sagen & Geschichten aus den Heinsberger Landen“ von Helmut Hawinkels (Heinsberg, 2019) zurück.

Die Hintergrundbilder sind der „Kartenaufnahme der Rheinlande 1801-1828, 1:25.000“ (Tranchot/Müffling) entnommen, die aktuell unter www.tim-online.nrw.de/tim-online2/ (bitte genau so eingeben, sonst landet Ihr woanders) verfügbar ist.

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Der Cache sollte "shit-free" liegen - für die Umgebung können wir natürlich nicht garantieren. Bitte tarnt ihn gut beim Zurücklegen.

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Haus Blumenthal – die Zitadelle von Tüddern

Eine der einstmals eindrucksvollsten Anlagen unserer Serie – oder das, was davon übriggeblieben ist – findet ihr hier. Tüdderns Geschichte reicht weit vor die Zeitenwende zurück, bereits einige Jahrhunderte vor den Römern wurden keltische Grabhügel errichtet, die Stätte später von den Franken genutzt. Die mittelalterliche Siedlung entstand wiederum abseits davon. In mittelalterlichen Schriften finden wir sie 1144 erstmals. Offenbar als Nachfolger einer älteren Burg entstand im 16.-17. Jahrhundert eine Festung mit einem mehrstufigen Wall- und Grabensystem, welche in ihren Ausmaßen etwa an die heute noch erhaltene Zitadelle in Jülich heranreicht.

Eine ungefähre Vorstellung, welchen Eindruck die Festung zu ihrer Zeit gemacht haben muss, gewinnt man mit einem Blick auf die historische Karte. Schaut euch einfach einmal die Wohnbebauung im Vergleich zur Burganlage an.

Nach einem Brand wurde das Haupthaus Ende des 19. Jahrhunderts neu errichtet und findet sich einige Jahre später auf einer Ansichtskarte.

 

 

Eine Kornmühle (heute gegenüber an der Sittarder Straße) gehörte auch zum Besitz. Weitere Informationen über Eigentümer, Einflussbereich von Haus Blumenthal usw. haben wir nicht gefunden – und freuen uns über Hinweise.

Der 2. Weltkrieg führte zur endgültigen Zerstörung der Gebäude, die Wassergräben wurden größtenteils verfüllt. Einen kleinen Rest könnt Ihr „live“ noch in der Nähe des Caches sehen. Satellitenbilder zeigen weitere Verläufe im Gelände.

Auf dem Areal der Vorburg standen zuletzt die Gewächshäuser einer Gärtnerei, aktuell (März 2021) scheint man Neubauten vorzubereiten. Der Cache liegt außerhalb der neuen Einmessungen.

***Update 16.04.2023: Die Bauarbeiten sind in vollem Gange, dadurch ist aber auch eine neue schöne Zuwegung zum Cache entstanden. Der Rest des Wassergrabens ist noch zu sehen. Am Cache selber machen sich Brombeeren breit - Attribut ergänzt.***

 

Quellenhinweise:

Aufmerksam wurden wir durch einen Beitrag im Heimatkalender des Kreises Heinsberg 2019.

Abweichend von den anderen Caches der Serie dient hier nicht die Tranchot-Karte vom Anfang des 18. Jahrhunderts als Illustration, sondern die „Preußische Uraufnahme“ einige Jahrzehnte später. Diese Karte findet Ihr genauso bei „tim-online“ wie die Tranchot-Karte (genaue Schreibweise beachten).

Additional Hints (Decrypt)

Onhztnory

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)