ACHTUNG:
Während den Bauarbeiten auf der Bahnhofbrücke (Muttenz Bahnhof - Rheinfelderstrasse) kann man nur als Fussgänger oder Velofahrer von der Muttenzer Seite her die Brücke überqueren - voraussichtlich bis 2027!
Trinkwasser der Stadt Basel und Umgebung
Wer hat sich nicht schon einmal überlegt, von wo das Trinkwasser herkommt?
Hier in Basel und Umgebung verwenden wir das vorgereinigtes Rheinwasser, welches in Pratteln gefasst und zur Versickerung in den Hardwald geleitet und später als Grundwasser aus der Tiefe des Harduntergrundes hochgepumpt wird. Die anschliessende Aufbereitung über einen Aktivkohlefilter entfernt Spurenverunreinigungen in geringsten Konzentrationen. Nach einer Sicherheitsdesinfektion mit UV-Licht steht ein qualitativ hochwertiges Trinkwasser zur Verfügung.

Das knapp 210 Hektar grosse Gebiet des Hardwaldes ist als gemeinsame Grundwasserschutzzone für die Trinkwasser-Fassungen der Gemeinde Muttenz und der Trinkwasser Versorgung der Stadt Basel und Umgebung ausgeschieden.
Trinkwasserbedarf
Gemäss Weltgesundheitsorganisation beträgt der minimale Trinkwasserbedarf pro Person und Tag 20 Liter. Damit wird aber nur das unmittelbare Überleben gesichert. Der Grundbedarf liegt bei 50 Liter. Der Wasserbedarf kann je nach Klima, Arbeit, Gesundheit und anderen Faktoren stark variieren.
Seit Ende der 1970er-Jahre hat der schweizerische Trinkwasserverbrauch trotz steigender Bevölkerungszahl abgenommen. Im Jahr 1977 betrug er 500 Liter pro Kopf und Tag, heute sind es noch ca. 300 Liter.
Leinenzwang

WICHTIG
Im südlichen Teil des Hardwaldes befinden sich bedeutende Trinkwasserfassungen. Eine Verschmutzung der Sickergräben und des umliegenden Gebietes könnte eine Beeinträchtigung der Grundwasserqualität zur Folge haben. Deshalb ist dieser Teil des Hardwaldes von der Gemeindeversammlung mit einem ganzjährigen Leinenzwang für Hunde belegt (Reglement über das Halten von Hunden vom 29. Oktober 1996).
Baden in den Bächen verboten!!!!
Bezüglich der herrschenden Trockenheit der vergangenen Jahre, mangels Regen und den langanhaltenden Trockenperioden, kommt es im gesamten Hardwald immer wieder zu spontan abrechenden Ästen (auch grüne Äste), deshalb ist das Verlasser der Wege verboten!
Die Wege dürfen und müssen NICHT verlassen werden, alle Stationen sind vom Weg aus erreichbar!