NANO CACHE
Infos:
Dieser Cache soll an den Widerständler Cäsar von Hofacker erinnern, welcher seinen Cousin Claus Staufenberg maßgeblich in seinem Vorhaben, ein Attentat auf den damaligen Reichsführer Adolf Hitler zu verüben, unterstützte. Der Cache befindet sich an einem ehemaligen Garnisonsgebäude der ehemaligen Flakkaserne in Ludwigsburg, der Geburtsstadt von Cäsar v. Hofacker.
This cache was hidden to remember and honor the resistance-fighter Cäsar von Hofacker, who helped his cousin Claus Staufenberg prepare an assasination attempt of Adolf Hitler. The cache is located at a former garnison-building in Ludwigsburg, which is the birthplace of Cäser v. Hofacker.
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Details: (english version below)
Hofacker trat am 8. August 1914 nach Beginn des Ersten Weltkriegs als Freiwilliger in das vormals von seinem Vater befehligte Ulanen-Regiment „König Wilhelm I.“ (2. Württembergisches) Nr. 20 ein und war ab 12. Dezember 1914 bei der 1. Eskadron im Einsatz. Am 7. Mai 1915 wurde er zum Unteroffizier, am 4. Dezember 1915 zum Vizewachtmeister d. R. und am 30. März 1916 zum Leutnant der Reserve befördert. Am 7. Juni 1916 wurde er zur Ersatz-Eskadron, am 25. Dezember 1916 zur Ausbildung als Flugzeugführer zur Flieger-Ersatz-Abteilung 5 versetzt. Nach bestandener Prüfung war Hofacker bei der Feldflieger-Abteilung 69 eingesetzt, wo er am 20. Februar 1917 mit der Goldenen Militärverdienstmedaille ausgezeichnet wurde.
Am 3. April 1917 wurde er auf Wunsch König Wilhelms II. von Württemberg wieder zur Ersatz-Eskadron des Regiments versetzt. Er wurde am 10. Mai 1917 zur 26. Division versetzt und zur Deutschen Militärmission in der Türkei kommandiert. Als Oberleutnant geriet er dort am 20. Oktober 1918 in französische Kriegsgefangenschaft. Er wurde am 14. März 1920 aus der Gefangenschaft und am 17. März 1920 aus dem Heeresdienst entlassen.
Nach dem Studium wurde er 1925 zum Dr. jur. promoviert und war seit 1927 Mitarbeiter, seit 1936 Prokurist der Vereinigten Stahlwerke in Berlin. 1931 trat er dem Stahlhelm-Bund der Frontsoldaten bei. 1939 als Reserveoffizier zur Luftwaffe eingezogen, wurde ihm nach der Besetzung Frankreichs 1940 – zuletzt als Oberstleutnant der Reserve – die Leitung des Referats „Eisen und Stahl“ beim deutschen Militärbefehlshaber in Paris übertragen.
Durch seinen Freund Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg seit 1942 über die militärische Verschwörung gegen Hitler unterrichtet, ließ er sich 1943 in den persönlichen Stab von General der Infanterie Carl-Heinrich von Stülpnagel versetzen und stellte die Verbindung zwischen der militärischen Opposition in Paris und Berlin um seinen Vetter Claus Schenk Graf von Stauffenberg her. Er verfügte über Kontakte zur Résistance und zum Komitee Freies Deutschland für den Westen in Frankreich. Hofacker versuchte Anfang Juli 1944, Generalfeldmarschall Erwin Rommel für die Verschwörung zu gewinnen, leitete am 20. Juli 1944 den Umsturzversuch in Paris und wurde nach dessen Scheitern verhaftet.
Die Nationalsozialisten sahen von Hofacker als „Kopf des Putsches“ in Frankreich an. Er wurde am 30. August 1944 vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt und am 20. Dezember desselben Jahres in Plötzensee erhängt. Beim Schauprozess unter dem Vorsitz des berüchtigten Vorsitzenden des Volksgerichtshofes Roland Freisler fiel er diesem mit den Worten „Sie schweigen jetzt, Herr Freisler! Denn heute geht es um meinen Kopf. In einem Jahr geht es um Ihren Kopf!“ ins Wort und zeigte damit noch in dieser Situation Widerstandsgeist.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Caesar_von_Hofacker
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ENGLISH VERSION
Hofacker was born in Ludwigsburg; his father Eberhard von Hofacker was a general in World War I.
Hofacker's main activity in relation to the events culminating in the attempted assassination of Hitler at the Wolf's Lair on 20 July 1944 consisted of acting as a secret liaison between his cousin, Claus Graf Schenk von Stauffenberg, and another plotter in occupied Paris, General Carl-Heinrich von Stülpnagel, France's military governor, to whom he was personal adviser. Hofacker assessed the chances of the coup attempt as "only ten percent". He had a point of introduction to Field Marshal Erwin Rommel as Rommel served under the Hofacker's father in World War I; Rommel considered the elder Hofacker something of a hero. Hofacker tried to draw Rommel into the plot to rid Germany of Hitler, but although Rommel gave his backing to the conspiracy Rommel did not agree that Hitler should be killed.
On 26 July 1944, Hofacker was arrested in Paris, taken to Berlin Gestapo headquarters where, according to William Shirer in The Rise and Fall of the 3rd Reich, he was horrifically tortured and gave up the name of Erwin Rommel stating that Rommel said to "Tell the people in Berlin they can count on me".[6] This was support for the conspiracy to overthrow Hitler, not to kill him- but this made no difference to Hitler who ordered the forced suicide of Erwin Rommel and false hero's funeral.[7] The torture confession was taken down and Hofacker was put on trial before the Volksgerichtshof. He was found guilty of treason and sentenced to death. He was hanged at Plötzensee Prison in Berlin.
Source: https://en.wikipedia.org/wiki/Caesar_von_Hofacker