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Kabel los Traditional Cache

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cookifans: Genauso still und von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet wie sie errichtet wurde, ist die Versuchsanlage demontiert worden. Da die Projektmittel aufgrund der kürzlich notwendig gewordenen Sparmaßnahmen nun vollständig gestrichen worden waren, ist eine Weiterführung des Projektes nicht mehr möglich.

Prof. Dr. ver. Albert Wollt und sein Team bedanken sich bei allen, die in den letzten Jahren die Versuchsanlage besucht und Bericht erstattet haben.

Wie in internen Kreisen gemunkelt wurde, hat Prof. Dr. ver. Albert Wollt zudem die Kulturhauptstadt-Universität verlassen, um seine Forschungen anderenorts fortzuführen. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde er im Kabelsketal gesehen...

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Hidden : 4/1/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Versuchsanlage

Elektrische Energie ist aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Der Bedarf hat sich in den letzten Jahrzehnten stark erhöht, die Produktion hat sich verändert: weg von fossilen, hin zu regenerativen Erzeugungsmethoden. Dies hat aber auch zur Folge, dass die bestehenden Leitungsnetze nicht mehr ausreichen. Energiewende und Netzausbau sind die Schlagwörter der Stunde.

Doch sollen tatsächlich überall neue Leitungen, ob ober- oder unterirdisch, zu immensen Kosten gebaut werden? Oder gibt es nicht eine andere, fortschrittlichere Lösung? Wie wäre es, Strom kabellos übertragen zu können? Bei Konsumgütern funktioniert dies bereits, man denke nur an kabellos aufladbare Handys oder Zahnbürsten. Doch funktioniert dies auch in größerem Stil, mit höheren zu übertragenden Leistungen und über weite Strecken? Dies ist Gegenstand von Forschungsprojekten auf der ganzen Welt. Bereits Nikola Tesla bewies vor mehr als 100 Jahren, dass es möglich ist. Auch andere Forscher haben Fortschritte erzielt. So wurde kürzlich in Neuseeland der Prototyp einer kabellosen Energieübertragungsstrecke in Betrieb genommen. (Quelle: https://www.trendsderzukunft.de/masten-ueberfluessig-neuseelaendischem-startup-gelingt-die-kabellose-stromuebertragung/)

Die lokalen Experten der Technischen Universität wollen dem nicht nachstehen und forschen ebenfalls auf diesem Gebiet. Jetzt scheint der Durchbruch kurz bevor zu stehen. Eine Versuchsanlage wurde unlängst in Betrieb genommen, was in den lokalen Medien unverständlicherweise weitgehend unbeachtet blieb. Doch im Unterschied zu den Kollegen aus Neuseeland, die jede Menge teuren Hightech zum Einsatz bringen müssen, verfolgen die lokalen Forscher einen revolutionären, weil genial simplen Ansatz. Dazu Prof. Dr. ver. Albert Wollt, der Projektleiter: „Wir machen uns bei der in der Nähe von Mohsdorf stehenden Pilotanlage eine bisher komplett unbekannte physikalische Besonderheit zu nutze. Ausgehend von der Theorie, dass Wasser ein Gedächtnis haben soll, fragten wir uns, warum dies nur bei Wasser zutreffen sollte. Elektrische Energie, also Strom, fließt ja schließlich auch. Also haben wir die Gedächtnistheorie in technischen Versuchen überprüft und zu unserer eigenen Verblüffung festgestellt, dass unsere Überlegungen zutreffend waren. Auch Strom hat offensichtlich ein Gedächtnis, denn als die hier verlaufenden Leitungen gekappt wurden, gingen die Lichter in Mohsdorf nicht aus. Offensichtlich fließt der Strom weiter entlang der Jahrzehnte genutzten Trasse vom Chemnitztal.“ Welche physikalischen Gesetzmäßigkeiten hierbei eine Rolle spielten, sei noch nicht genau erforscht. Ebenso wie lange der Strom bereits leitungsgebunden entlang der Übertragungsstrecke geflossen sein muss, um zuverlässig seinen Weg auch ohne Kabel zu finden, ist Gegenstand laufender Untersuchungen. Doch die beteiligten Wissenschaftler und Praktikanten sind sich einig: das hier erforschte Phänomen hat das Potenzial, die gesamte Netzausbaustrategie zu revolutionieren.

Da jedoch aus unbegreiflichen Gründen die Projektmittel für diese noch ausstehenden Forschungen gekürzt wurden, kann die Vor-Ort-Betreuung der Pilotanlage nicht mehr durchgängig sichergestellt werden. Daher verfolgt Prof. Dr. ver. Wollt auch hier einen neuen Ansatz: das Crowdsourcing. Freiwillige, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, können gern die Anlage in Augenschein nehmen und über die bereitgestellte Logbuch-Schnittstelle Angaben zum Zustand der Anlage vor Ort machen. Zudem wird darum gebeten, Beobachtungen zum Zustand der Stromversorgung in Mohsdorf einzutragen, d.h. ob die Lichter noch an sind.

 

Prof. Dr. ver. Wollt: „Als Anreiz für Freiwillige haben wir uns entschlossen, einen sogenannten Geo-Cache an der Anlage zu platzieren. Wen also der ganze technische Kram nicht interessiert oder wer das sogar alles für hanebüchenen Quatsch hält, der kann ja trotzdem hierher kommen und sich am grandiosen Ausblick auf den Diethensdorfer Granulitsteinbruch erfreuen.“


Steinbruch-Aussicht


BYOP - Bitte Stift mitbringen.

A cache by cookifans

Additional Hints (Decrypt)

Irefhpu’f na Yntr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)