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Ein Mühlrad auf Wanderschaft ... Traditional Cache

Hidden : 4/14/2021
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:




... und nunmehr vor dem Untersbergmuseum angekommen


Am Samstag, dem 26.10.19, wurde die Tür der Museumpforte des Untersbergmuseums in Fürstenbrunn zum Tag der offenen Tür geöffnet. Am selben Tag fand auch die Einweihung des neu gebauten Mühlrades statt. Dipl.-Ing. Heinz Schierhuber referierte vor dem „mächtigen“ Mühlrad nicht nur über den Neu- und Nachbau, sondern auch über die historische Bedeutung der Mühlräder in der Gemeinde Grödig.

Kein Wasser - kein Mühlrad – die „Geburt“ des Almkanals


Die erste Mühle auf Grödiger Gebiet wurde 1550 in Eichet erbaut, sie steht unter Denkmalschutz. Hier befindet sich heute noch ein Kraftwerk. Aber woher kam das Wasser? Da die Stadt Salzburg zu wenig Wasser zur Verfügung hatte, wurde der Rosittenbach unterhalb der Pflegerbrücke in einen Kanal gezwängt und ein Stollen um 1136 durch den Mönchsberg angelegt, damit man das Wasser bis in die Stadt durchleiten konnte. Der Rosittenbach führte aber zu unregelmäßig Wasser und so begann man, Ende des 13. Jhdt. einen künstlichen Kanal anzulegen, der das Wasser der Königsseeache in das bestehende System einleitete. Im November 1286 ging die 4,5 km lange Durchstichstrecke zwischen Königseeache und bestehendem Rosittenbachkanal in Betrieb, die Wehranlage für den Einlauf in den Kanal wurde „Am Hangenden Stein“ errichtet - der heutige 11,8 km lange Almkanal (Alm = die weiße (weiß = albus) Schäumendende von „albina“ aus dem Lateinischen) war geboren! Nun hatte die Stadt Salzburg genügend Wasser für Brunnen, Gärten, Mühlen und Löschzwecke, aber auch Grödig das nötige Wasser für seine insgesamt 13 Mühlen, 47 Wasserräder sowie die 30 Kugelmühlen.

Grödiger Industrie gestern und heute


Zur Blütezeit der Mühlen im 19. Jahrhundert klapperten die Mühlräder in Grödig fleißig und versorgten wichtige Betriebe mit Strom. Zum Beispiel die Reitersäge Klappbacher, die Getreidemühle Ebner, Zementwerke, einen Nägelherstellungsbetrieb, die damals modernsten Webereiautomaten Österreichs der Firma Hoffelner, den Radioherstellungsbetrieb Körting und eine Hufschmiede für das Heer. Sogar ein kleines mechanisches Puppentheater, erbaut von Tobias Gruber, beim Friseur Altenburger wurde von der Wasserkraft betrieben.

Das neue Mühlrad in Fürstenbrunn stammt von der ehemaligen Neumaier/Noimer-Berger/Kinz Mühle in Grödig. Kinz verwendete das Mühlrad zur Stromerzeugung, später ersetzte eine Kaplanturbine das Mühlrad. Das „ausgediente“ Mühlrad wurde neu mit Lärchenholz durch Martin Leitner und Walter Aumayr belegt. 2018/2019 wurde das Rad vom Museumsvorstand (Genner, Haslauer, Maric, Schierhuber) vollständig restauriert, die Ständer dafür als dauerhaftes Eisenkonstrukt hergestellt.

Jetzt klappert es zwar nicht mehr, aber erstrahlt in neuem Glanz!

Die jetzige Kugelmühle wird von einem Wasserzulauf des Kühbaches betrieben - wenn sie der Kugelmüller Georg Maric betreibt, dann klappern hier die Marmorkugeln „g'schaftig“.

Quelle: meinbezirk.at

Cache: Offensichtlich gut getarnter Nano. D/T-Wertung beachten - AUF KEINEN FALL KLETTERN!




Additional Hints (Decrypt)

Jre tranh fpunhg, ung ahe mjrv Zötyvpuxrvgra. Hagre mjrv Zrgre.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)