Wunderschön gelegen auf einer sanften Anhöhe in der Feldflur, umgeben von alten Eichen, ein schlichter Obelisk mit viel zu vielen Namen darauf - die würdige Gedenkstätte für die Toten der 2 Weltkriege des 20. Jahrhunderts. Es ist ein Ort des stillen Gedenkens, ohne martialische Heldenverklärung, ein Ort des Erschreckens über die große Anzahl der Opfer aus zwei Generationen der ehemaligen Gemeinde Thiergarten.
Nahezu jede der dreißig Hofstellen hatte einen Gefallenen oder Vermissten zu beklagen.
Thiergarten bestand vor der Eingemeindung nach Bayreuth 1976 aus mehreren kleineren Weilern im Umfeld eines markgräflichen Jagdschlosses: Oberthiergarten, Sorgenflieh, Bauerngrün, Rödensdorf, Destuben, Heinersberg und Römersberg.
Oberthiergarten war der Jagdhof der Margrafen mit Fasanerie und Damwildzucht.
Erhaltet beim Besuch bitte die schlichte Würde des Ortes
Bitte lauft nicht quer durch Äcker und Wiesen, ein geschotterter Weg führt von der als Radweg ausgeschilderten Verbindungsstraße Thiergarten-Rödensdorf zum Denkmal.
Der Eichenbestand des Hügels ist zudem als Naturdenkmal ausgewiesen und entsprechend schützenswert.
Der Cache befindet sich außerhalb der Gedenkstätte.