Der Saubrunnen im Brettener Großen Wald, unweit von Kletterwald und Tierpark, ist ein Naturdenkmal aus dem Mittelalter.
Weil es in der Stadt wenig Weidefläche gab, hatte um 1500 jeder Brettener Bürger die Erlaubnis, ein Schwein zur Buchecker- oder Eichelmast in den Wald zu treiben. Die Quelle im Wald diente als Tränke für die weidenden Schweine, woher der Brunnen seinen Namen hat, wie es in dem 1994 erschienenen Buch des ehemaligen Leiters der Brettener Stadtwerke, Manfred Störzer, heißt.
Die große Anlage mit zwei Brunnenstuben wurde Anfang 2021 freigeschnitten. Geplant ist, dass die Stadt Bretten hier einen Rastplatz für Wanderer errichten will und eine Informationstafel, um den Wanderern dieses Naturdenkmal im Großen Wald näher zu bringen.

Der Saubrunnen mit den beiden Brunnenstuben im Hintergrund.
Update Sommer 2022: Inzwischen steht hier nicht nur ein Bänkle, sondern auch die oben erwähnte Informationstafel.

Ihr gelangt zum Saubrunnen über die Wegpunkte WP1 oder WP2.
Update Juni 2025:
Der ein oder andere kennt sie ja schon. 🐭 Nussbi, die Museumsmaus 🐭 macht ja gerne mal einen Ausflug zu Freunden. Im Juni 2025 hat sie erfahren, dass hier wieder mal Muggel die Dose geklaut haben. Was gibt es doch für Spielverderber. 😥 Und da dachte Nussbi, das muss ich mir doch mal genauer anschauen.
Also lief sie zu dieser spannenden Location am Rande der Homezone von der Nußbaumer Spürnase schaute sich erst einmal dieses sehr seltene Brunnenensemble an, studierte die Infotafel und setzte sich dann auf die Bank. Sie wartete auf ihre Freundin, die Schwarzmaus. Sie hatte ihr verraten, dass der Geocache ein neues Versteck hat, dass sie jetzt vor Muggeln bewacht. Während sie so auf der Bank hockte, hörte sie ein leises Piepsen aus nördlicher Richtung. Ist denn da jetzt die neue Dose?