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Torf-Verladestation Traditional Cache

This cache has been archived.

GerandKat: Hey ho Alicja0906...

Da hier seit geraumer Zeit kein Geocache mehr zu finden ist, werden wir diesen Geocache jetzt endgültig archivieren.
Damit ist der Cache nicht mehr in der Liste der zu findenden Geocaches ausgewiesen und blockiert keine neuen Caches in dieser Gegend.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Liebe Grüße
GerandKat
Katrin und Gerwin
Volunteer Reviewer bei Geocaching.com

Regionale Besonderheiten findet ihr in unserem Wiki
Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 4/17/2021
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Torf-Verladestation

Bis in die Nachkriegszeit wurde der Schwarztorf als Heizmaterial hoch geschätzt. Allein 1949 wurde in den ostfriesischen Moorgebieten rund 400000 Tonnen Brenntorf gewonnen. Der größte Teil davon mit eigens dafür konstruierten, leistungsstarken Maschinen. Damit konnte etwas die Hälfte des in Ostfriesland benötigten Hausbrandes gedeckt werden.

 

Auch in den Moorgebieten rund um Ostrhauderfehn liefen die Torfbagger damals vom zeitigen Frühjahr bis in die Spätsommer hinein auf Hochtouren. Der maschinell gewonnene Presstorf wurde im Herbst mit einer Feldbahn aus dem Moor transportiert und zum Weitertransport vorwiegend auf Schiffe verladen.

 

Zu diesem Zweck war über dem Kanal der 1. Südwieke eigens eine Torfverladestation eingerichtet worden. Kernstück der Anlage war eine schmale Brücke, beim Ladevorgang wurde ein Torfschiff unter die Verladestation bugsiert. Dann wurden die beladenen Torfloren auf die Brücke geschoben, die beweglichen Seitenwände der Lore geöffnet und sekundenschnell purzelten zwei Tonnen Torf in den Laderaum des Schiffes. Je nach Größe konnten die Torfschiffe auf diese Weise mit einem geringen Arbeitsaufwand verhältnismäßig schnell mit bis zu 25 Tonnen Torf beladen werden.

 

Aber nicht nur Torfschiffe, auch einfach Kähne mit einer weitaus geringeren Tragfähigkeit wurden hier beladen. Da diese Boote nicht motorisiert waren und keine Segel hatten, mussten sie oft kilometerweit „getreidelt“ werden. Beim Treideln wurde das Schiff von einer oder mehreren Personen mit einer am Vorschiff befestigten Leine gezogen, während der Schiffer mit einer langen Stange am Heck schob und für den richtigen Kurs sorgte.

 

Einen Nachbau einer Torfverladestation können Besucher und Gäste an der 1. Südwieke – direkt an der Wiekentour – ansehen.

Gegenüber der Torfverladestation stellte die Firma Heinrich Strenge, Erden- und Kompostwerk, im Jahre 2012 ein Grundstück zur Verfügung. Hier errichtete die Gemeinde Ostrhauderfehn eine Remise mit Tisch und Bänken als Pausenstation für Radfahrer. Das Grundstück ist ansehnlich bepflanzt, ein kleine Ziegenherde grast nebenan. Die Anlage wird von den Nachbarn, die sich auch um die Tiere kümmern, liebevoll gepflegt.

 

 

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