Das Dorf Schladebach wurde Ende des 19. Jahrhunderts weltberühmt!
Die Königlich Preußische Bergwerksverwaltung führte hier - auf der Wiese vor Dir - zwischen 1880 und 1886 auf der Suche nach Steinkohle und Solequellen eine geologische Erkundungsbohrung durch, die bis in eine Tiefe von 1748,40 Meter reichte.
Nachdem zweimal der Bohrer abbrach, wurden keine weiteren Versuche unternommen.
Den Tiefenrekord konnte Schladebach danach aber neun Jahre lang für sich behaupten.

Den Königlichen Bohrturm zeigt diese Postkarte von 1903. (oben rechts)
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung, 27.2.2021
Vor Ort findest Du eine ausführliche Info-Tafel.
Höhe des Bohrturmes: AB
Bis in welches geologisches Zeitalter reichte die Bohrung hinab? (BWW): CD
iQS der Kosten für die Diamanten in Reichsmark: E
Ein paar Meter weiter rechts steht ein Mast mit einem kleinen weißen Kasten von der Post.
Welche Ziffer ist direkt darüber angenagelt?: F
Eine nicht ganz so tiefe Bohrung und auch das Logbuch findest Du nun hier:
N51 18. (D+E) (F-A) (B)
E012 06. (F) (A) (C-F)