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Kamenica #1 - Am Stadtpark Traditional Cache

Hidden : 4/20/2021
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Kamenica - Der Steinbach #1 (Am Stadtpark)

Hinweis: Mein Bewacher ist im Moment leider etwas kopflos - Reparatur ist schon geplant. Vielen Dank für die Hinweise.

Wer in der Umgebung von Chemnitz ein wenig Erholung sucht, der wird diese eventuell an den Ufern der Chemnitz finden und da ich selbst gern an der Chemnitz unterwegs bin, ob zum Radfahren oder Angeln oder einfach nur zum Ausspannen und auch hier meinen Arbeitsplatz habe, habe ich mich entschlossen, hier eine kleine (meine erste) Cacheserie zu hinterlegen.

Die Chemnitz selbst gehört mit einer Länge von 37 km wohl eher zu den kürzeren Flüssen in Deutschland. Ihren Namen hat sie laut Wikipedia wohl aus dem Sorbischen von Kamenica, „Steinbach“ bekommen. Als Namensgeberin unserer Stadt Chemnitz verdient sie auf jeden Fall ein wenig Aufmerksamkeit. Bekannt ist sie durch die sogenannten Strudeltöpfe im Schweizerthal, teilweise riesige Steinblöcke mit großen topfförmigen Vertiefungen, die durch Wasser und Geröll im Laufe vieler tausend Jahre entstanden sind.

Ihren Ursprung findet sie im Süden der Stadt im Stadtteilen Altchemnitz und Harthau, wo sie durch den Zusammenfluss der Würschnitz und der Zwönitz entsteht. Ihren Weg findet sie entlang des Stadtparkes mit viel Grün und vielen Verweilmöglichkeiten auf der östlichen Uferseite und entlang der Annaberger Straße auf der Westseite bis ins Zentrum der Stadt. Am Falkeplatz vorbei führt sie, nun wieder offen, durch eine kleine grüne Oase am Pfortensteg und der Einmündung des Kappelbachs zum Fuße des Kassbergs mit den bekannten Gewölbegängen aus dem 16. Jahrhundert.

Im steingefassten Flussbett passiert sie die Richard-Hartmann-Halle, das 1929 erbaute Filmtheater „Luxor-Palast“, und die ehemalige Janssen-Fabrik. Hier an der sogenannten Janssen-Brücke zeigt der Angler als Blechskulptur, dass nicht nur Wasser in der Chemnitz ist, sondern auch ein sehr guter Fischbestand. Besonders im Sommer bei ruhigem Wetter sonnen sich an dieser Stelle recht beachtliche Döbel im Wasser, aber auch Forellen, Hasel und Barsche sind an dieser Stelle zu Hause zumal sie von Passanten von der Brücke oft mit Futter verwöhnt werden.

Den weiteren Weg findet sie am Stadtbad und Brühl vorbei, entlang des Chemnitztalradweges in Richtung Furth, Heinersdorf und Draisdorf. Ab der Autobahnbrücke bis zur Brücke in Mohsdorf ist die Chemnitz ein sogenanntes Salmonidengewässer. Hier sind u.a. die Laichgebiete der Bachforelle und deswegen besteht von Oktober bis April absolutes Angelverbot aber auch außerhalb dieser Zeit darf nur mit zulässiger Angeltechnik (Fliegenfischen, Kunstköder) gefischt werden.

An der Autobahnbrücke beginnt auch das sogenannte FFH Gebiet „Chemnitztal“ welches sich bis zur Einmündung der Chemnitz in die Zwickauer Mulde zieht. Zu den geschützten Arten die sich in diesem Habitat befinden gehören unter anderem das große Mausohr und die Mopsfledermaus, der Bitterling eine kleine Fischart, der Kammmolch und die beiden Schmetterlingsarten Dunkler Wiesenknopf-Ameisenbläuling und die Spanische Flagge (auch russischer Bär genannt).

Von den industriellen Ansiedlungen entlang der Chemnitz ist heute leider nicht mehr so viel zu sehen. Viele industrielle Klinkerbauten sind verschwunden. Das Positive daran, die Natur hat viele Flächen zurückerobert und die Wasserqualität der Chemnitz ist mittlerweile meist sehr gut. Sehr strenge Umweltauflagen gelten heute für die Betriebe, die in diesem Gebiet heute noch produzieren.

Auf der 2012 stillgelegten Bahntrasse Chemnitz-Rochlitz verläuft jetzt zum Teil der Chemnitztalradweg. Lediglich auf einem kleinen Stück von Markersdorf bis Diethensdorf kann man noch mit der Museumsbahn Markersdorf fahren. Ein Verein kümmert sich liebevoll und engagiert um dieses verbliebene Stück der einstigen Bahntrasse und hier an der Strecke findet man auch die größten der sogenannten Strudeltöpfe.

Die letzten Kilometer führen vorbei am Wechselburger Forst und an den Orten Stein und Göritzhain wo die Chemnitz schließlich kurz vor Wechselburg, in Blickweite des wunderschönen Göhrener Viaduktes in die Zwickauer Mulde mündet.

Ich wünsche nun viel Spaß beim Suchen , Finden und Loggen und natürliche gibt es noch viele andere Caches und schöne Orte in diesem Gebiet.

Zum Cache:

Nur ein paar hundert Meter entfernt von hier vereinigen sich die Würschnitz und die Zwönitz zur Chemnitz. Hier beginnt auch die schöne und wohl größte Parkanlage in Chemnitz, der Stadtpark. Wer möchte kann Chemnitz im Grünen durchqueren vom Wasserwerkspark zum Stadtpark weiter am Pfortensteg über Schlossteich, Schönherrpark, Küchwald bis in den Norden zum Frischborn und sich hier frisches Quellwasser besorgen. Den Cache selbst habe ich natürlich auch im Grünen in Wassernähe versteckt. (Leider geisterte ein Mystery an meiner Wunschstelle herum, so dass ich ein wenig ausweichen musste.) devil
Seid bitte zärtlich zu dem kleinen Bewacher des Verstecks. Einfach nach oben klappen. Magnetverschluss.

Additional Hints (Decrypt)

Ovggr ibefvpugvt össara, pn. 1,8z

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)