Bei diesem Multi handelt es um einen ca. 4 km langen Familienspaziergang durch das schöne Naturschutzgebiet „Schluchter Heide“, im Volksmund Gierather Wald genannt.
Der Final ist außerhalb des Naturschutzgebietes. Für alle übrigen Stationen müssen die Wege nicht verlassen werden.
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Der Schatz des spukenden Sees
Vor langer, langer Zeit sind zwei Kinder in einem See im Gierather Wald baden gegangen. Damals war das Wasser klar und warm. Plötzlich kam Nebel auf und der See wurde schwarz. Die Kinder sahen dunkle Geisterschatten und liefen schnell nach Hause. Mit ihren Eltern kamen sie zurück und sahen, wie ein Geist von einem Felsen sprang und mit einer Kiste eilig davon lief . Sie folgten dem Geist über eine kleine Brücke tiefer in den Wald hinein. Nach einer ganzen Weile verloren Sie den flinken Geist aus den Augen. Als sie ihn nochmal kurz zu Gesicht bekamen, war die Kiste verschwunden. Obwohl die Kinder alles absuchten, konnten Sie die Kiste nicht finden. Bevor Sie die Suche aufgaben, merkten Sie sich aber noch genau die Position, wo der Geist verschwand, damit vielleicht andere Kinder bei der Suche mehr Glück haben. Die Position ist aber durch ein Rätsel von ihnen verschlüsselt worden, welches es zu lösen gilt.
Um den Schatz zu finden müsst Ihr folgende Rechnungen lösen:
N50° 58. U V W' E7° 06.X Y Z'
U=C
V=B+D
W=A-D
X=G
Y=E
Z=F+A-D
Viel Spaß und viel Glück
Infos zur Schluchter Heide
© Bündnis Heideterrasse
Größter Bestandteil der Schluchter Heide zwischen Köln-Dellbrück-Strunden und den Bergisch Gladbacher Stadtteilen Gronau (u.a. mit seinen Orten Gierath und Schlodderdich), Lückerath und Refrath ist das 189 ha große Naturschutzgebiet Gierather Wald. Aber auch die Reste des Frankenforsts und der Strunde-Aue im Naturschutzgebiet Kradepohlsmühle sowie der Grünlandkomplex der Strunder Heide (Flurname "In der Hardt" und "Hasenacker") auf Kölner Seite werden zu diesem Teilraum gezählt. Auch der Golfplatz wurde seinerzeit in der Schluchter Heide angelegt, genauso wie das Erholungsgebiet Saaler Mühle im Frankenforst.
Das Gebiet ist im 20. Jahrhundert durch den Siedlungsbau stark verkleinert und die Forstwirtschaft stark entwertet worden. Dennoch verfügt es bei naturschutzgerichteter Bewirtschaftung über enormes Potenzial und ist darüber hinaus für den Biotopverbund zwischen den FFH-Gebieten Königsforst und Thielenbruch von entscheidender Bedeutung.
Kleine Heidereste mit Calluna, Hundsveilchen, Besenginster und Zauneidechse, die nach dem Orkan Kyrill 2007 "wiederaufkeimten", zählen zu den herausragenden Biotopen des Gierather Walds. Dies gilt ebenso für Seggenrieder und Erlenbruchwälder, in welchen mit Steifsegge, Sumpfveilchen, Königsfarn und Bergfarn landesweit gefährdete Arten vertreten sind. Der Kölner Teil der Schluchter Heide, die Strunder Heide, dagegen besteht aus alten Eichen-Hainbuchenwäldern und extensiv bewirtschafteten Pferdeweiden und Feuchtwiesen. Hier kommen noch Schild-Ehrenpreis, Rosenmalve, Kahle Gänsekresse, Feldsperling und Neuntöter vor. Im Naturschutzgebiet Kradepohlsmühle darf sich der "fleißigste Bach Deutschlands", die Strunde, wieder naturnah entfalten. Massenvorkommen der Herbstzeitlose, zahllose Frühjahrsblüher und der Winterschachtelhalm besiedeln dort die Auwälder mit Nassgrünland.
Quelle: www.schluchter-heide.net