Von diesem Punkt sieht man wortwörtlich über Gehweiler hinweg. Es sind nur ein paar Dächer zu sehen. Die Häuser im Hintergrund gehören schon zu Hirstein. An dieser Stelle laufen Schmugglerpfad und der Hisortische Rundweg Gehweiler ein kurzes Stück auf dem selben Weg. Parkt bitte an angegebenen Koordinaten.
Ortsgeschichte Gehweiler (Namborn)
Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 1325 als „Gewiller“. Das Dorf entwickelte sich zu beiden Seiten des Eichertsbachs. Der Flusslauf bildete lange Jahre eine Territorialgrenze. Der linksseitige Ortsteil unterstand bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, der rechtsseitige dem Kurfürstentum Trier.
Gehweiler kam im Jahre 1920 infolge der Trennung des Kreises St. Wendel bzw. der Bürgermeisterei Oberkirchen auf der Grundlage des Friedensvertrages von Versailles zur Bürgermeisterei Oberkirchen-Nord (später Bürgermeisterei bzw. Amt Oberkirchen) im Restkreis Sankt Wendel-Baumholder. Mit dem 1. April 1939 wurde das Amt Oberkirchen mit dem Amt Burglichtenberg zum neuen Amt Freisen in Berschweiler (im 1937 entstandenen Landkreis Birkenfeld) zusammengelegt. Im Sommer 1944 wurde der Verwaltungssitz nach Freisen verlegt; am 20. Juli 1946 kam Gehweiler zum Amt Namborn (ins Saarland).
Im Rahmen der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Gehweiler am 1. Januar 1974 der Gemeinde Namborn zugeordnet.
(Quelle: Wikipedia)
Diese einstigen Gegebenheiten sind inzwischen auf dem Ortswappen symbolisiert.
Der ca. 640 Einwohner zählende Ort liegt abseits der Hauptverkehrswege inmitten einer von Wald umgebenen Naturlandschaft am Fuße des 498 m hohen Leidenberges. Von Tradition und Brauchtum geprägt, ist Gehweiler heute ein reiner Wohnort mit - angesichts fehlender Gewerbebetriebe - hohem Freizeit- und Erholungswert.
Die nach dem Schutzpatron des Dorfes benannte Kirche "St. Michael" wurde von der Bürgerschaft Gehweilers 1966 auf den Weg gebracht und im Herbst 1974 eingeweiht. Sie ist aufgrund ihrer guten Akustik auch für Chor- und Konzertveranstaltungen hervorragend geeignet. Zum Gedenken an den Namenspatron feiert Gehweiler alljährlich am letzten September-Wochenende die traditionelle "Michelskerb".
Für vielfältige Freizeitgestaltung in kultureller, sportlicher und traditionspflegerischer Hinsicht sorgen insgesamt 15 Ortsvereine und -verbände. Unter ihrer Mitwirkung wurde im August 2000 im Rahmen eines großen Dorffestes die "675-Jahr-Feier-Gehweiler" zu einem großen Erfolg geführt. Das Jubiläum war gleichzeitig Anlass, als "Gehweiler Lesebuch" das erste Heimatbuch des Dorfes herauszugeben. (Quelle: www.namborn.de)