Wegekreuz bei Büdesheim
Dieses schöne Wegekreuz steht auf dem alten Hauptweg nach Kopp, in unmittelbarer Nähe der Grillhütte von Büdesheim. Das Buntsandsteinkreuz hat einen breiten Kreuzbalken und dem PX-Symbol statt des Korpus.
Über die Entstehung des Kreuzes ist leider nichts bekannt.
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In der Gegend um Büdesgeim und auch in der Vulkaneifel insgesagt, stehen viele Kreuze und oft fallen sie uns nicht auf. Wir nehmen sie einfach nicht mehr wahr bzw. wir hinterfragen diese Zeitzeugen der Volks-frömmigkeit unserer Vorfahren nicht mehr. Früher waren sie ein fester Bestandteil der Kultur: Wer etwas auf sich hielt, der stiftete ein Wegekreuz. An jedem Wegekreuz oder Bildstock hängt eine Lebensgeschichte. Nicht die Kirche, sondern Privatpersonen stellten diese Kleindenkmäler auf.
Wegekreuze findet man besonders häufig in katholischen Landstrichen. Die meisten ent-standen in den vergangenen Jahrhunderten und wurden als Zeichen des Glaubens unserer Vorfahren errichtet. Sie wurden an Orten errichtet, wo entweder ein Unfall oder ein Verbrechen geschah. Viele Wegekreuze dienten auch als Wegmarkierungen oder als Hinweise für besonders gefährliche oder schwierige Weg-strecken. Wegekreuze sind entweder aus Holz (besonders in den Alpenregionen) oder aus Stein gefertigt worden.
Auch heute findet man an Straßen und Wegen wieder Wegekreuze aus Holz neueren Datums. Es sind sogenannte Unfallkreuze. Betrachtet man diese Kreuze genau, wird man sehr schnell feststellen, dass die Verunglückten meistens sehr junge Auto- bzw. Motorradfahrer waren. Sie sind Mahnmale, die von nahen Angehörigen zur Erinnerung an die Verunglückten aufgestellt wurden. Obwohl dies eigentlich nicht gestattet ist, tolerieren die Behörden bzw. die Polizei diese Kreuze, da diese andere Verkehrsteilnehmer zum rücksichtsvollen Fahren ermahnen soll.