Mitten in Grantschen liegt die 1963 erbaute Friedenskirche. Schaut ruhig auch mal um die Ecke, da hängt nämlich ein Briefkasten mit aktuellen Predigttextenund Impulsen zum mitnehmen. An Sonntagen ist die Kirche den ganzen Tag geöffnet.
Die evangelische Friedenskirche in Grantschen des Architekten Hans Schäfer (Ilsfeld; 1933–2016) wurde 1963 bis 1964 erbaut.
Der Turm mit steilem Satteldach hat nur durch die Sakristei eine Verbindung zum Kirchengebäude. 2001 wurde nördlich noch ein Anbau für die Gemeindearbeit angefügt. Die künstlerische Gestaltung der Kirche wurde von Hans Epple (Flein; 1927–2006) übernommen. Die Nord-Giebelwand, innen mit unregelmäßig polygonalen Natursteinplatten verkleidet, enthält über dem Altar ein großes Rundfenster mit der strahlenförmigen Ostersonnen-Verglasung, unten hinter dem Taufstein das Tauffenster. Auch die anderen Farbfenster sind vorwiegend aus Dall- oder Betonglas gefertigt und außerdem mit schmiedeeisernen Symbolen thematisch näher bestimmt: Die Westseite, im klassischen Kirchenbau die Sphäre des Unheils und des Bösen, ist dem biblischen Unfrieden (Schlange, Sintflut, Dornenkrone) zugeordnet. Die Ostseite, dem göttlichen Heil zugewandt, enthält Symbole des Friedens, die Christus zu verdanken sind (Krippe, Regenbogen, Friedenstaube, Brot und Wein unter der Lebenskrone). Auch die Prinzipalien (Altar, Taufstein, Kanzel) aus Betonelementen sind ihrer Bedeutung entsprechend mit schmiedeeisernen Symbolen verziert. (aus Wikipedia)