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Eulen-Runde #6 Steinkauz Traditional Cache

Hidden : 6/2/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Diese Runde ist verschiedenen Eulenarten gewidmet.

Die Eule ist das "Wappentier" des schönen Dorfes Lumda - das hat uns zu dieser Runde inspiriert.

Die meisten Dosen sind nur mit einem entsprechenden Hilfsmittel vom Baum zu holen, das Klettern ist aber ausdrücklich verboten !

Die Runde wurde vom örtlichen Förster genehmigt, aber natürlich muss ich darauf Hinweisen: nicht zu tief in den Wald rein, die Dosen sind alle max. 3 Meter vom Weg weg, nicht nachts laufen, keinen Müll hinterlassen und die Natur gieniessen !

Es gibt auch einen Bonus zu der Runde, die Hinweise dazu findet Ihr in einigen Dosen...

 

Steinkauz

Der Steinkauz (Athene noctua) ist eine kleine, kurzschwänzige Eulenart aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae). Das Verbreitungsgebiet des Steinkauzes erstreckt sich über Eurasien und Nordafrika. Er ist ein charakteristischer Bewohner der Baumsteppe mit spärlicher oder niedriger Vegetation und jagt bevorzugt auf dem Boden. Ein einmal gewähltes Revier besetzt er meist über mehrere Jahre und zum Teil sogar lebenslang.

Der Steinkauz galt bereits im antiken Griechenland als Vogel der Weisheit und war Sinnbild der Göttin Athene. Darauf verweist auch der wissenschaftliche Name, der übersetzt ‚nächtliche Athene‘ bedeutet. Deswegen bezieht sich die Redewendung Eulen nach Athen tragen auf den Steinkauz bzw. seine Abbildung auf antiken Drachme-Münzen. Im deutschen Sprachraum ist der Name „Steinkauz“ Hinweis darauf, dass diese Eulenart nicht nur in Baumhöhlen, sondern auch in Scheunen, Kapellen und Weinkellern aus Stein brütet. In Mitteleuropa gehen die Steinkauzbestände seit einigen Jahrzehnten stark zurück. Hauptursache dieses Rückgangs ist die Zerstörung von Lebensräumen, die dem Steinkauz geeignete Umweltbedingungen bieten.

1972 war der Steinkauz Vogel des Jahres in Deutschland. In der Schweiz wurde er für 2021 zum Vogel des Jahres gewählt.

Name

Die Vogelart wurde früher, wird aber auch gelegentlich noch heute regional schlicht Kauz bzw. Käuzchen oder Käuzlein genannt, obwohl auch andere kleinere Eulenarten auf „-kauz“ enden, wie z. B. der Waldkauz oder der Bartkauz. Das Wort Kauz kommt ausschließlich in der deutschen Sprache vor und ist als Vogelname seit dem 15. Jahrhundert nachgewiesen. Es ist seit dem 14. Jahrhundert auch als Beiname von Personen in Hessen bekannt und bezeichnet noch heute in Redewendungen wie „komischer Kauz“ einen sonderbaren Menschen, was wohl als Vergleich zur zurückgezogenen Lebensweise des Vogels anzusehen ist. Die Benennung der Vogelart wird auf die schallnachahmende indogermanische Wurzel *gō̌u-, *gū- „rufen, schreien“ zurückgeführt, also auf den im Dunkeln hörbaren Schrei, der auch für das Wort „Eule“ primäres Benennungsmotiv ist] Es bestehen zudem auch volksetymologische Erklärungsversuche, beispielsweise dass der Begriff von der Katze herkomme, nämlich auf Grund der Wortähnlichkeit, des ähnlichen Angesichts, der scharfen Sicht bei Nacht und der Jagd auf Mäuse. Allerdings werden derartige Volksetymologien heute in den Sprachwissenschaften allgemein abgelehnt.

Beschreibung

Adulte Steinkäuze

Der Steinkauz erreicht eine Körpergröße von 21 bis 23 Zentimetern. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 53 und 58 Zentimetern. Die Größe entspricht damit der einer Singdrossel, der Steinkauz wirkt allerdings durch das lockere Gefieder und den breitrundlichen Kopf größer als diese. Federohren fehlen und durch die niedrige Stirn wirkt der Steinkauz flachköpfig. Es besteht kein auffälliger Geschlechtsdimorphismus. Das Gewicht der Männchen schwankt zwischen 160 und 240, das der Weibchen zwischen 170 und 250 Gramm. Das Maximalgewicht erreichen adulte Vögel im Dezember und Januar. Am leichtesten sind sie in den Monaten Juni und Juli.

Der Gesichtsschleier ist beim Steinkauz nur schwach ausgeprägt und oben durch weißliche Überaugenstreifen begrenzt.Die Augen sind zitronen- bis schwefelgelb. Die dunkel sepiabraune Körperoberseite weist weißlich rahmgelbe oder grauweiße Tropfenflecken und Querbinden auf, wobei die Fleckung auf dem Oberkopf besonders dicht, klein und streifenförmig und auf dem Vorderrücken größer und rundlicher ist. Im Nacken hat der Steinkauz eine auffällige, weiße V-förmige Zeichnung, die mit einem weißen Nackenband zusammenläuft und dunklere Gefiederpartien umschließt (sogenanntes Occipitalgesicht).Auf den Handschwingen bilden rahmfarbene bis beigebraune Flecken fünf bis sechs Querbinden. Auf den Armschwingen sind meist zwei bis drei solcher Querbinden sichtbar. Auf den Armdecken variiert dagegen das Fleckenmuster individuell sehr stark. Die Unterflügeldecken sind dagegen hell und weisen eine graue bis schwärzliche Fleckung auf. Die Kehle ist weißlich und von der Brust durch ein beige- oder rostbraunes Halsband abgegrenzt. Die Körperunterseite ist gelblich weiß mit sepiabraunen, unregelmäßigen Längsstreifen. Insbesondere auf dem Brustgefieder sind diese Längsflecken sehr dicht und breit, so dass sie die Grundfarbe nur noch wenig hervortreten lassen. Die Beine sind weißlich befiedert und die Zehen mit borstenartigen Federn besetzt.

Adulte Steinkäuze beginnen ihre Jahresmauser mit dem Ausfliegen der Jungvögel. Die Großgefiedermauser verläuft über einen Zeitraum von 98 bis 115 Tagen und ist in Mitteleuropa gegen Ende Oktober, Anfang November abgeschlossen.

(Quelle: Wikipedia)

 

Additional Hints (No hints available.)