Diese Runde ist verschiedenen Eulenarten gewidmet.
Die Eule ist das "Wappentier" des schönen Dorfes Lumda - das hat uns zu dieser Runde inspiriert.
Die meisten Dosen sind nur mit einem entsprechenden Hilfsmittel vom Baum zu holen, das Klettern ist aber ausdrücklich verboten !
Die Runde wurde vom örtlichen Förster genehmigt, aber natürlich muss ich darauf Hinweisen: nicht zu tief in den Wald rein, die Dosen sind alle max. 3 Meter vom Weg weg, nicht nachts laufen, keinen Müll hinterlassen und die Natur gieniessen !
Es gibt auch einen Bonus zu der Runde, die Hinweise dazu findet Ihr in einigen Dosen...
Zwergohreule
Die Zwergohreule (Otus scops) ist nach dem Sperlingskauz die kleinste europäische Eule; sie erreicht knapp Amselgröße. Die Art ist in sechs Unterarten aufgeteilt, die jedoch recht wenig differenziert sind. Neben der Nominatform (O. s. scops) (Linnaeus, 1758) kommen noch O. s. cycladum (Tschusi, 1904), (Kykladen und Kreta), O. s. cyprius (Madarász, 1901) (Zypern, Levante) und O. s. mallorcae von Jordans, 1923 (Balearen) in Europa vor. Die Vorkommen von O. s. pulchellus (Pallas, 1771) grenzen östlich an das der Nominatform an und reichen bis zum Baikalsee; die südlichste und hellste Unterart, O. s. turanicus (Loudon, 1905), brütet vor allem in den Steppen- und Oasengebieten des Mittleren Ostens, ostwärts bis Pakistan.
Aussehen
Die Zwergohreule zählt zu den gut bestimmbaren Eulenarten. Der Größen- und Proportionseindruck bei dieser Art ist dabei sehr stark von der Stellung der Federohren abhängig: Sind sie angelegt, wirkt die Eule klein, gedrungen, großköpfig (in diesem Falle besteht eventuell eine Verwechslungsmöglichkeit mit dem Steinkauz). Bei voll aufgerichteten Federohren wirkt sie dagegen schlank, schmalköpfig und größer als sie tatsächlich ist.
Die Zwergohreule hat ein rindenfarbenes, graues bis kastanienbraunes Gefieder mit unterschiedlich deutlichen Weißeinschlüssen. Die Augen haben eine gelborange Iris. Auf der Unterseite des Körpers befinden sich auffallende schwarze Längsstreifen.
Im Flugbild wirkt sie deutlich kurzschwänziger und weniger breitflügelig als der Steinkauz.
Stimme
Abgesehen von der Verwechslungsmöglichkeit mit den Rufen der Geburtshelferkröte ist der Gesang der Zwergohreule unverwechselbar. Er ist ein peilsenderartiges, fast immer einsilbiges, etwas nasales und nicht besonders lautes „Djü“ in einer Tonhöhe von etwa 1400 Hz, das in Abständen von zwei bis 3,5 Sekunden oft stundenlang wiederholt wird (Hörbeispiel)[1]. Zuweilen geht dem Hauptton ein Anlaut voraus, sodass der Ruf zweisilbig erscheint. Der Ruf der Geburtshelferkröte lautet dagegen auf „ü“ ohne Modulierung und klingt heller, zudem etwa einen ganzen Ton tiefer. Er erinnert entfernt an das Glockengebimmel von Herdentieren. Da die Zwergohreule während des Gesanges den Kopf dreht, ist sie nur schwer aufgrund ihrer Rufe zu lokalisieren. Die Gesangsaktivität beginnt kurz nach Sonnenuntergang und endet in der Morgendämmerung; nach Mitternacht geht die Rufaktivität für ein bis zwei Stunden deutlich zurück. Männchen und Weibchen rufen häufig im Duett, das Weibchen ruft dabei in einer etwas höheren Tonlage und etwas weniger regelmäßig als das Männchen.
Bei Erregung ist vor allem in Höhlennähe ein eulentypisches einzelnes oder gereihtes Schnabelknappen zu vernehmen.
(Quelle: Wikipedia)