UPDATE 26.02.2023
Nachdem die Große Dose leider geplündert und zerstört wurde, habe wir hier eine Alternative Mikro Dose versteckt.
(Es finden aktuell noch Aufräumarbeiten von der alten großen Dose unsererseits statt, zur Info - ist in Arbeit)
Part II
An der Emscher zwischen Castrop-Rauxel und Herne gibt es jetzt eine Herde besonderer Rinder. Eine Behörde, die man nicht erwarten würde, ist dafür verantwortlich. Und wo kann man die Tiere sehen?
Sechs Rinder der Rasse „Rotes Höhenvieh“ sind Ende April 2020 auf ihrer neuen rund 21 Hektar großen Weide an der A42 zwischen Herne und Castrop-Rauxel eingezogen. Das Umweltprojekt wurde vom Landesbetrieb Straßen.NRW und der Emschergenossenschaft gemeinsam ins Leben gerufen.
Klassische Weidelandschaft – das bedeutet eine Mischung aus Weide, Sträuchern und Wäldchen, in der sich die Tiere frei bewegen können. Die Weidelandschaft bietet auch über 20 Vogelarten und anderen heimischen Tieren vom Igel bis zum Reh ein Zuhause. „Wir haben eine sehr große Artenvielfalt“, erklärt die Landschaftsarchitektin von Straßen.NRW. „Insgesamt haben wir 23 verschiedene Pflanzenarten ausgesät.“
Ziel ist, dass die Rinder sich ausschließlich von dem ernähren, was sie auf der Weide finden. Dadurch, dass die Tiere nicht zugefüttert werden müssen, gehört das Leben auf der klassischen Weidelandschaft zu den umwelt- und klimafreundlichsten Formen der Rinderhaltung.
Umweltschutz ist auch das erklärte Ziel der Maßnahme. Straßen.NRW will damit unvermeidliche Auswirkungen des Ausbaus der A43 auf sechs Fahrspuren auf die Natur ausgleichen. „Für unsere gesetzlich verpflichtenden Kompensationsmaßnahmen beim Straßenbau suchen wir gerne Projekte, die möglichst langfristig und nachhaltig der Umwelt zugutekommen“, erklärt der Leiter der Region Münsterland/Ruhr. „In Herne und Castrop-Rauxel hatten wir das Glück, eine vorher für die industrielle Landwirtschaft genutzte Fläche in der Nähe der Stadt erwerben zu können. Das ist im Ruhrgebiet nicht einfach“.
Langfristig soll die Zahl der Tiere auf zwölf anwachsen.
Durch die stadtnahe Lage der Weide kommt zum Umwelt-Aspekt auch die Naherholung für die Herner und Castrop-Rauxeler Bürger hinzu. Sie können dort spazieren gehen.
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
Die Wege müssen nicht verlassen werden, nur ein paar Meter beim Heben des Caches. Bitte achtet besonders auf Muggel und die Natur.
Hier war schon mal ein Cache, da dieser so schön war, dachten wir - da muss wieder etwas hin!
Falls Ihr hier das rote Höhenvieh nicht sichten konntet, könnt Ihr es ja mal hier versuchen:
Das Herner rote Höhenvieh I