
Schon lange wünsche ich mir einen Rundweg über den Wißberg...bin ich doch hier groß geworden...
Nun ist es endlich soweit. Es wartet eine etwa 2 stündige Wandertour über den Südhang des Wißberges auf euch. Hierbei werdet ihr wunderschöne Fleckchen und historisches, sowie auch geologisches sehen.
Dies ist der Start für die tolle Runde mit 11 Tradies, einem kleinen Multi und einem schönen Bonus. Notiert euch die Bonuszahlen bzw. ermittelt diese an den jeweiligen Caches, um den Bonus (GC9CNJF) machen zu können.
Pinzette für die Runde sehr sinnvoll!
Viel Spaß wünschen euch Hans10574 und Tim
Teilweise lauft ihr an einem Naturschutzgebiet vorbei. Bitte hier auf den Wegen bleiben und nicht betreten. Die Caches liegen außerhalb und am Wegesrand.
Hier an Cache #1 befindet ihr euch an einer historischen Kelter.
Für die BONUSZAHL "A" ermittelt den BWW des Nachnamens des Kelter-Erbauers!!!

Zum Wißberg:
Mit rund 270 m über dem Meeresspiegel ist der Wißberg die zweithöchste Erhebung im Wein- und Hügelland Rheinhessen. Sein langgestrecktes Plateau verleiht ihm auch den Namen „Tafelberg“. [1]
Der Wißberg liegt zwischen Sprendlingen im Westnordwesten, St. Johann im Norden und Wolfsheim im Nordosten, die sich im Landkreis Mainz-Bingen befinden, sowie zwischen Vendersheim im Ostnordosten, Gau-Weinheim im Ostsüdosten, Wallertheim im Südosten und Gau-Bickelheim im Süden, die zum Landkreis Alzey-Worms gehören. Zum zuletzt genannten Landkreis zählt auch eine auf Hochlagenteilen der Südostflanke gelegene Exklave von Wörrstadt. Auf der Ostflanke der Erhebung entspringt der Gau-Weinheimer Bach als Zufluss des im Süden fließenden Wiesbach, in welche der im Nordosten quellende Johannisbach mündet.
Der Berg besteht großteils aus Kalkstein, was ihm den Namen „Der weiße Berg“ einbrachte. Auf der Südseite sind die Kalkschichten von eisenschüssigem, rotbraunen Ackerboden bedeckt. Noch im 19. Jahrhundert wurden hier Eisensteine abgebaut.
Der Wißberg gehört zu den Fundstellen mit Ablagerungen des Ur-Rheins aus dem oberen Miozän vor etwa zehn Millionen Jahren. Diese Ablagerungen werden als Dinotheriensande bezeichnet, weil sie oft Zähne und Knochenreste des Rüsseltieres Dinotherium (auch Deinotherium genannt) enthalten. Vor Ort wurden Zähne von Menschenaffen entdeckt, die in den Wirren des Zweiten Weltkrieges in Berlin verloren gingen.
Der Wißberg ist eine bekannte Fundstelle für fossile Muscheln aus dem Tertiär und für Tonscherben aus der Hallstattzeit. [2]
Quellen: [1] Erlebniswelt Wißberg (woerrstaedterland.de) ; [2] Wißberg – Wikipedia