Derzeit stehen in dem Gebiet zwischen Oberg, Gadenstedt und Groß Lafferde 14 Anlagen; sie weisen eine Nabenhöhe von ca. 100 Metern auf.
Windkraftanlagen: ihr Aufbau
Seit den 1980er-Jahren hat sich weltweit eine bestimmte Bauweise moderner Windkraftanlagen durchgesetzt. Der Aufbau eines Windrads ist deshalb meist gleich.
- Das Fundament
Große Mengen Stahl und Beton sorgen dafür, dass die Anlage tief und fest im Erdboden verankert ist.
- Der Turm
Er kann aus Stahl, Beton oder beidem konstruiert sein und sorgt für die nötige Höhe, die meist zwischen 40 und 160 Metern liegt. Das höchste Windrad der Welt steht übrigens in Stuttgart und misst stolze 246 Meter. Der Turm allein ist 178 Meter hoch.
- Das Maschinenhaus
Dieser Teil, auch Gondel genannt, ist das Herzstück des Windrads. Es richtet sich mit den Rotoren nach dem Wind aus. Hier sind alle Komponenten untergebracht, die für die eigentliche Stromerzeugung sorgen, allen voran, der Windgenerator.
- Der Generator
Ein Windgenerator ist direkt mit dem Stromnetz verbunden. Getriebelose Anlagen verzichten dabei auf eine Umsetzung der Drehzahl durch ein Getriebe, dafür ist jedoch der Generator größer und schwerer.
- Der Rotor
Die verstellbaren Rotorblätter sind stabile High-Tech-Produkte, die in mit einem Rotor verbunden sind. Die Blätter selber können eine Länge von ca. 107m mit einem Durchmesser von ca. 220m erreichen. Der Rotor selber misst bis zu 126m im Durchmesser. Er besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
- Wie funktioniert ein Windrad?
Windräder fangen die Energie des Windes ein und wandeln sie um. Die Ausrichtung und Form der Rotorblätter sind deshalb aerodynamisch an die Stärke und Richtung des Windes angepasst. Moderne Windkraftanlagen funktionieren mit dem Auftriebsprinzip, ähnlich wie Flugzeuge oder Hubschrauber. Durch Aufwind entstehen ein Drehmoment und eine Rotationsbewegung. Die entstehende Energie überträgt sich auf einen Generator, der diese in Strom umwandelt, ähnlich wie bei einem Fahrraddynamo. Bei wechselnder Windstärke können sich die Rotorblätter verstellen – so wird eine zu schnelle Rotation verhindert. Gondel und Rotor sind flexibel. Sie wenden sich nach dem Wind wie eine Sonnenblume nach der Sonne. Das Windrad funktioniert also immer, ganz gleich, woher der Wind weht. Je höher das Windrad und je größer die Windgeschwindigkeit, desto höher ist der Stromertrag.
Und nun zum Cache:
Hier handelt es sich um ein Naturschutzgebiet/ Biotop, die offiziellen Wege müssen zu keiner Zeit verlassen werden.
Bitte bringt einen Stift mit.