Falkenstein Kirche
Das so genannte wolfgangibett soll dem heiligen Wolfgang als Lager gedient haben. Es besteht aus zwei natürlichen Aber zusätzlich Kunstlicht bearbeiteten und von zahllosen walfahrer-händen abgesliffenen Aushöhlungen in der Felswand des Falkensteins Unterhalb dieser Stelle befand sich bis ins späte 18. Jahrhundert eine Eremitage in der Waldbrüder die Pilger empfingen und das Andenken an ihr großes Vorbild Wolfgang pflegen. Die letzten Einsiedler waren übrigens verwandte von Wolfgang Amadeus Mozart der mutterlicherseits aus St. Gilgen stammte.
Eine Wolfgangskapelle auf dem Falkenstein wurde 1350 das erste Mal urkundlich erwähnt. 1626 ließ der Salzburger Pfleger von Hüttenstein, Johann Wilhelm Lueger, um eine Höhle in der Falkensteinwand mit einer Durchschlupfstelle, einem sogenannten Schliefstein, die heutige Kirche erbauen. Im 16. Jahrhundert war der Falkenstein eine der wichtigsten Pilgerstätten Europas. In Spitzenjahren waren etwa 300.000 Pilger am Falkenstein. Die Pilger durchschloffen die Durchschlupfstelle ungeschaut und ungeschrien, das heißt ohne zurückzuschauen und schweigend. Von einem Schliefstein hieß es, dass auch der „Dickste, wenn er frei von Sünden ist,“ durch ihn hindurchkomme. Schwangere erhofften sich eine leichtere Entbindung. Um 1692 wurde das Kirchlein erneuert. Restaurierungen waren 1923, 1937 und 1958.
Cache
Der Cache liegt vor der Kirche, versteckt unter einem großen Felsen. Bitte an seinen ursprünglichen Platz zurückbringen und aufgrund der vielen Passanten gut verkleiden.
