Ansicht von Dortmund (zwischen 1572 und 1618)
Ein kleiner Multi für Dortmund-Besucher und Dortmunder, der Dich an einige der wenigen sichtbaren Reste des mittelalterlichen Dortmunds führt.
Die fruchtbare Gegend am Hellweg (dem Salzweg) ist seit der Bronzezeit dicht besiedelt, zahlreiche Zeugnisse wurden bei Ausgrabungen gefunden. Etwa um 880 wird der Ort „Throtmanni“ erstmals urkundlich erwähnt, dann wird hier eine Kaiserpfalz errichtet und um 1100 ist Dortmund eine der wichtigsten Städte der Hanse. An der verkehrsgünstigen Lage florieren Handel und Handwerk, in der Folge auch Kunst und Kultur und die Stadt wächst auf ca. 10.000 Einwohner an. Der Einfluss des Bürgertums nimmt immer mehr zu, bis die Stadt freie Reichsstadt wird, d.h. dass die Bürger nur den eigenen Gesetzen und denen des Kaisers unterliegen.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die lutherische Stadt Dortmund mit dem katholischen Kaiser als Stadtherren zum Feind jeder Kriegspartei und hatte besonders unter den Kriegshändeln zu leiden. Seit 1630 war Dortmund ununterbrochen von wechselnden Parteien besetzt und zur Unterhaltung der besetzenden Truppen verpflichtet. Von den Kriegsschäden hat sich die Reichsstadt nicht mehr erholen können: Die Hälfte der Wohnhäuser der Stadt war zerstört, die Abtragung der Kriegsschulden hatte den Ruin der Stadtwirtschaft zur Folge. Mit nur ca. 4000 Einwohnern und vorherrschender Agrarwirtschaft versinkt Dortmund in der Bedeutungslosigkeit.
Mit der Industrialisierung nach 1800 erlebt Dortmund eine neue Blüte und rasantes Wachstum. Im 2. Weltkrieg wird 95% der Bebauung zerstört und in der Wiederaufbauzeit ist das Erhalten der Geschichte eher unwichtig - die Zeugnisse des Mittelalters sind daher dünn gesät.

Ansicht vor 1894
Der Start ist bei N51° 30.826 E7° 27.980 auf dem alten Markt. An seiner Südseite stand früher das älteste steinerne Rathaus Deutschlands aus dem Jahr 1240. 1955 wurde beschlossen, es nicht wieder aufzubauen sondern ganz abzureißen. Inzwischen steht hier bereits die 2. Nachfolgebebauung.
AUFGABE: Finde die Wandtafel, die an das Rathaus erinnert und zähle die Buchstaben in der letzten Zeile (die Quersumme ist 4) => A

Marienaltar des Conrad von Soest in der Kirche St. Marien (um 1420)
Gehe zu Station 2 bei N51° 30.844 E7° 28.061. Die Marienkirche ist Dortmunds älteste Innenstadtkirche und birgt besonders viele mittelalterliche Kunstwerke – eine Besichtigung lohnt!
AUFGABE: Auf der Tafel am Eingang wird ausser dem Marienaltar ein weiterer mittelalterlicher Altar genannt - aus welchem Jahr stammt dieser? Bilde die Quersumme => B

Gehe um die Marienkirche zum Eingang von Dortmunds Hauptkirche St. Reinoldi bei N51° 30.875 E7° 28.066. Auf einer Tafel sind Geschichte und Besonderheiten aufgeführt. Eine defekte Kirchenglocke in der Nähe erinnert an die hohe Zeit von Kohle und Stahl.
AUFGABE: Wie heisst die Glocke (1 Wort)? Zähle die Buchstaben! Zahl-4 => C
Wenn du (nur aus Interesse) noch zum ursprünglichen Final am Konzerthaus bei ca. N 51° 31.000' E 7° 28.000' gehen möchtest, dann führt dich dieser Weg über das Gelände der ehemaligen Schule und der Handwerkerhäuser der Lederbearbeiter. Das Mittelalter zeigt sich nur in den Strassennamen und in einer kleinen Seitenstrasse (Thomasstrasse) dieser wenig schönen urbanen Gegend.
Berechne jetzt die Koordinaten des Finals! Beachte die Rechenregeln, die Quersummen sind immer einfach (Beispiel 1371: 1+3+7+1=12). Wenn dein Ergebnis weniger als 3 Stellen hat, fülle vorne Nullen auf: Bsp. 31.0xx
ACHTUNG: Diese Rechnung wurde 2023-05-14 für das neue Final aktualisiert !!!
N 51° 30. 20 x A + 19 x B - 5 x C
E 007° 28. 9 x A - 5 x B + 4 x C
Happy hunting!
Download a pdf with the english version here. Important: You will have to use the updated formula from the german text above!