Allgemeines:
Grauwacken sind Sandsteine mit einem hohen Tonanteil. Sie sind während des Paläozoikum (vor 541 bis 252 Millionen Jahren entstanden.
Wie passierte das? Einerseits transportierten Flüsse unterschiedliches Material in das vorhandene Meeresbecken. Dieses Material lagerte sich auf den Schelfrändern ab. Andererseits gab es durch die, im Entstehen begriffenen Faltengebirge, Abrutschungen in tiefere Bereiche des nahen Meeres. Diese Abrutschung wird auch als Trübestrom bezeichnet. Dabei erfolgte eine weitere Sortierung und Ablagerung des Abtragungsmaterials. In geologischen Zeiträumen entwickelte sich aus diesen Sedimentationen dann Grauwacke.
Wie aus dem Namen Grauwacke hervorgeht, weist das Gestein eine hell- bis dunkelgraue Farbe auf, kann aber auch braun- oder grüngrau sein, je nachdem welche Mineralien im Gestein gebunden sind.
Die Zusammensetzung von Grauwacke wird hauptsächlich bestimmt durch einen hohen Anteil an Quarz (28 bis 53%), gefolgt von Feldspat (25 bis 47%), insbesondere Albit, Glimmermineralen – Muskovit und Biotit - (4 bis 21%), Chlorit (4 bis 25%), Karbonate (bis zu 6%) und zusätzliche geringe Anteile von Pyrit, Apatit und Zirkon
Grauwacken lassen sich in Quarzwacken (Quarz dominiert), Feldspatwacken (mit Quarz, Feldspat und geringen Mengen an Gesteinsbruchstücken) und lithische Wacken (hoher Anteil von Gesteinsbruchstücken) unterscheiden.
Textquelle ist https://de.wikipedia.org/wiki/Grauwacke

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Einschlüsse in Grauwacke:
Die Zusammensetzung von Grauwacke muss nicht immer homogen in der Struktur des Gesteins sein. Es kann auch kleinere und größere kompakte Einschlüsse aus Chlorit, Glimmer oder Feldspat geben. Die Formeln im weiteren Text dienen nur zur Information und zur Erläuterung der Entstehung der verschiedenen Färbungen.
Diese Einschlüsse sind durch Kristallisation der unten aufgeführten Mineralien entstanden. Hierbei kam es nicht zu einer gleichmäßigen Ablagerung bzw. Ausfällung der Kristalle, sondern durch Druck und Verschiebung von außen entstanden größere kompaktere Einheiten.
Als Chloritgruppe (kurz Chlorite von griech. chloros = grün) wird eine Gruppe von Schichtsilikatmineralien bezeichnet, deren allgemeine, chemische Zusammensetzung (Fe,Mg,Al,Zn)6(Si,Al)4O10(OH)8 ist.
Als Glimmergruppe, kurz Glimmer oder Mica, bezeichnet man eine Gruppe von Mineralien aus der Abteilung der Schichtsilikate. Hervortretendes Merkmal der Glimmer ist ihre Schichtstruktur und die sehr schwache Bindung zwischen diesen Schichten. Ihre Farbe variiert von Weiß bis Braunschwarz; seltener sind Grün oder Rosa.
Als Feldspat wird eine große Gruppe sehr häufig vorkommender Silikatminerale der allgemeinen chemischen Zusammensetzung (Ba,Ca,Na;K,NH4)(Al,B,Si)4O8 bezeichnet. Feldspate haben eine sehr variable Farbe, die von farblos über weiß, rosa, grün, blau bis braun reicht.
Textquelle ist https://www.steine-und-minerale.de
Hier vor Ort kannst du einen recht großen Einschluss erkennen. Gehe nach dem „Eingang„ in den Steinbruch ca. 30m rechts entlang. Dort siehst du dann diesen Einschluss. Nach links bzw. nach rechts von diesem Einschluss sind noch weitere kleinere Einschlüsse zu erkennen. Auch rechts, direkt am Eingang sind verschieden große Einschlüsse zu finden. Um zu unterscheiden, welches Mineral eingeschlossen ist, betrachte sie genauer: Feldspat ist plattig geschichtet und teilweise spaltbar, Glimmer ist eher kompakt mit runderen Kanten.

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Nun die Fragen zum Einschluss:
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Wie groß ist dieser Einschluss ungefähr?
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Welche Färbung weist der Einschluss auf?
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Was denkst du was für ein Mineral hier eingeschlossen ist?
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Warum denkst du das?
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Das Foto vor Ort, ist keine Pflicht, aber Ehrensache .
Sende Deine Antworten bitte über einen der üblichen Wege an mich. Danach darfst du sofort loggen, ich melde mich bei zu großen Abweichungen.