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In Goldhausen - heute ein Stadtteil von Korbach - wurde mehrere Jahrhunderte lang Gold abgebaut.
Die ehemalige Bergmannsiedlung ist klein, rund 300 Leute leben dort. Am Ort sind die Häuser an den Berg gebaut, die Straßen gehen kreuz und quer durch den Ort. Abgeriegelte Schachteingänge und Schutthalden, über die inzwischen Gras gewachsen ist und mit Steinen gefüllte Loren erinnern heute noch an die Zeit des Goldabbaus.
Der Goldabbau am Eisenberg ist mühsam und hat sich zuletzt wirtschaftlich nicht mehr gelohnt. Anders war dies in früheren Jahrhunderten, als die Arbeitskräfte noch billig waren.
Aus der Zeit um das Jahr 1300 stammt der erste Schacht, mit dem der Tiefbau nach dem Gold begonnen wurde und erst im 17. Jahrhundert ging es mit dem Bergbau in Goldhausen zu Ende. Vergeblich war der Versuch des Bergbauexperten Karl-Theodor Rauschenbusch, die Mine in der 1930-er Jahren wieder in Betrieb zu nehmen. Über drei Jahren hinweg wurde damals vergeblich nach Gold gesucht.
Am 19.2.2008 berichtete die Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ davon, dass im nordhessischen Eisenberg noch über eine Tonne des Edelmetalls Gold vermutet werden. Der Berg gilt als die grösste Goldlagerstätte Deutschlands und auch ein Großteil des „Edergolds“ stammt hierher. Im Ortsteil Mehlen der Gemeinde Edertal wird auch heute allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, an der Eder Gold aus dem Schottern der Flussaue zu waschen. Quelle: Regiowiki
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