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Dies ist eine gemütliche Runde um den Walchsee.

Länge: 5,8 km
Gehzeit: 1,5 Std.
Höhenmeter: +15m
Gehzeit mit Cachen: ca. 2 Std.
Anzahl der Caches: 18 Letterboxes
Bei Nr. 16 braucht ihr einen Greifer. Oder ihr seid zu zweit und einer macht die Räuberleiter...
Noch was WICHTIGES: die Caches 16 und 17 sind blöderweise in einem Bereich, der im Sommer bei Sonnenschein als Badebetrieb definiert ist. Will heißen (leider): hier kommt man ohne Eintritt nicht hinein. Das wurde beim Verlegen leider übersehen. Wenn man hier Urlaub macht, kann man nur auf einen Regentag hoffen... es tut mir leid, das war ein Planungsfehler.
Was noch funktionieren könnte: NACH den Betriebszeiten, also in den Abendstunden die Sache nachholen. Wer kann.

Rechnung zum Erlangen der Final-Coords:
Headerkoordinaten (auch Startkoordinaten genannt):
N47° 39.060
-237
E012° 19.040
+1.069
Es kann sein, dass in Teilbereichen das Fahrradfahren nicht gern gesehen wird. Das gilt für den Schilfbereich, wo die Wege eher nur für Wanderer sind (Westuferbereich). Hier könnte man, wenn man ganz rücksichtsvoll ist, das Bike schieben. Das bleibt euch überlassen.
Was ihr sicher schon wisst (ist für die Tour nicht unbedingt von Bedeutung):
Der Walchsee ist ein See beim gleichnamigen Ort in Tirol. Er liegt zur Gänze in der Gemeinde Walchsee, das Ostufer gehört jedoch zur Gemeinde Kössen. Mit einer Fläche von knapp 1 km² ist er der viertgrößte natürliche See des Landes Tirol.
Es handelt sich um einen See innerhalb eines Trogtals mit natürlichem Ursprung, der zwischen dem Kaisergebirge im Süden und den Chiemgauer Alpen im Norden liegt. Seine Fläche beträgt 95 ha, die maximale Tiefe 21 m. Der Walchsee besitzt mehrere Zuflüsse, der bedeutendste ist der in den Chiemgauer Alpen auf bayrischem Gebiet entspringende Ramsbach, der am nordwestlichen Ende des Sees einmündet. Der Abfluss erfolgt an der Ostseite über den nur rund 500 m langen Walchseebach in den Weißenbach, der wiederum über den Kohlenbach in die Großache fließt.

Der See wird im bairischen Herzogsurbar von 1280 erstmals als landesfürstlicher Besitz genannt. Der Name wurde lange, wie beim bayrischen Walchensee, auf die Walchen, die nach der bajuwarischen Landnahme im 5. Jahrhundert sesshaft gebliebene romanische Bevölkerung bezogen. Die Walchentheorie wird in der jüngeren Wissenschaft zurückhaltender gesehen. „Walch“ gilt als mehrdeutiger Namensbestandteil. Er kann als Hinweis auf „romanisch“ gelten (Hinweis auf noch vorhandene romanische Bevölkerung im Frühmittelalter oder als geographischer Hinweis einer Örtlichkeit, die vom namengebenden Betrachter aus Richtung Welschland liegt, aber zum Zeitpunkt der Namensgebung selbst keine romanische Bevölkerung hatte), oder für „feucht, lau, mild“ oder auch für „wälzen, quetschen“. Sowohl Makro- als auch Mikrotoponomatik der Gemeinde Kössen sprechen gegen die Walchentheorie. Die Gegend gehört zu den Gebieten des heutigen Tirols, die als erste im frühen Mittelalter durch die bajuwarische Landnahme deutsch besiedelt wurden.
Zu den im Walchsee vorkommenden Fischarten gehören Hecht, Zander, Renken, Karpfen, Flussbarsch, Forelle und Schleie.

Die Wassertemperatur erreicht im Sommer etwa 23 °C, was ihn zu einem beliebten Badesee macht. An seinen Ufern befinden sich mehrere Strandbäder und Campingplätze. Daneben wird der See auch gerne zum Surfen, Segeln, Wasserschifahren und Angeln genutzt. Der Walchsee ist auch Schauplatz von Sportereignissen wie dem Triathlon Challenge Walchsee-Kaiserwinkl.
Mythen und Sagen:
Vor vielen, vielen Jahren bedeckte Wald die Fläche, die jetzt der See einnimmt. Dieser Wald war die oftmalige Ursache großen Streitens und Prozessirens für die Umwohnenden. Da geschah es an einem heitern Tage, daß der Wald plötzlich in See verwandelt ward. Eine Sennin welche den Wald durchschritt, um am jenseitigen Ufer die Kühe zu melken, fand hinüber blos ein kleines Grübchen mit Wasser gefüllt. Als sie heimkehren wollte, starrte ihr schon das wogende Gewässer entgegen. In diesen See wird einst das an seinem Ufer erbaute Gotteshaus St. Johannes des Täufers versinken, wenn es eben am vollsten ist, d. i. in der heiligen Nacht, in welcher auch auswärtige Pfarrgenossen im selben zum Gottesdienste erscheinen, weil sie dahin näher haben als zur eigenen Kirche.
In frühern Zeiten hat man oft zur Nachtzeit eine unheimliche Fackel auf dem See erblickt, die Seefackel genannt. Das ist wie man weiß, die abgeleibte Seele einer unnatürlichen Mutter, welche ihre unerlaubte Leibesfrucht mit frevelhafter Hand in den Fluthen des Sees begraben hat.
Viel Spaß beim Umrunden des wunderschönen Sees!
Fred Bull und luzzi-reloaded (Verlege-Team Longhorn)