Hier findet Ihr in der Nähe eine Stempelstelle der Harzerwandernadel.
Nur entfernt mit dem Feldhasen ist das Wildkaninchen. Von Spaniern übernahm die Römer den Brauch des Verzehrs von Föten und Neugeborenen der Kaninchen, da diese Fastenspeise erlaubt waren, wurde dieses von Klöstern weitergeführt. Erst in der Neuzeit führten allerdings Aussetzungen für die Jagd und Ausbreitung der Art in weiten Teils Deutschlands statt. Zur Bereicherung des Speiseplans wurden Kaninchen seit dem 19. Jahrhundert auch von Arbeitern gezüchtet, die selbst keinen Acker und kaum Platz für Viehhaltung verfügten. Viele lebend aufgekaufte Tiere führten ihr Weg nach Hayn, wo es damals einen Schlachtbetrieb für Kaninchen gab.
Hayn war in der Grafschaft Stolberg Sitz seines Amtes und kam gleich nach 1815 zum neugegründeten Landkreis Sangerhausen in der preußischen Provinz Sachsen.
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