Ein Park zum besinnlichen verweilen !!
Der Mensch und die Eiche
Die Eiche ist eine Baumart, die den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden begleitet.
Im Mittelalter wurde sie neben der Buche zum Beispiel für die Viehhaltung genutzt. In so genannten
Hutewäldern hat man Schweine und andere Nutztiere unter Eichen weiden lassen. Die Tiere haben in den Eicheln
ein nahrhaftes Futter gefunden. Außerdem waren sie durch das dichte Blätterdach vor Regen und Wind geschützt.
Wie wichtig die Eiche für die Menschen war, kann man auch daran erkennen,dass das Wort Druide von dem Wort
Druir ( Keltisch für Eiche) stammt ! Druiden nannte man die Priester der Kelten. Noch heute kann die Rinde der Eichen
zu Medikamenten verarbeitet werden. Und aus den Eicheln kann man, geröstet, einen formidablen Kaffee herstellen.
Eichen zählen zu den langlebigsten unserer heimischen Baumarten. Sie können bis zu 800 Jahre alt werden.
Es sind sogar einzelne Eichen bekannt, die über 1000 Jahre alt sind.
Als älteste Eiche von Deutschland gilt die sogenannte Femeiche, die in Erle im Kreis Borken in der Nähe der Pfarrkirche
zu finden ist. Wie alt sie wirklich ist, lässt sich nur ahnen. Das Alter liegt zwischen 600 und 850 Jahren.