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Historische Handwerkerstraßen in Braunschweig Multi-Cache

Hidden : 4/14/2023
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die Straßen der Handwerker in Braunschweig

Zur Geschichte:

Im frühen Mittelalter waren die Handwerker als Leibeigene bei ihrem „Herrn“ beschäftigt, und mussten ihm somit ein Leben lang dienen.

Mit der Gründung von Städten wurde auch hier ein großer Bedarf an unterschiedlichen Gewerken geschaffen. So zogen Schlachter, Bäcker, Schmiede, Steinmetze, Maurer, Weber, Schneider usw. unter dem Motto „Stadtluft macht frei" in die Städte, um hier ihr Glück zu suchen. Gern wurden sie von den Räten, die sich zur Verwaltung ihrer Stadt gebildet hatten, aufgenommen, so auch in Braunschweig.

So kam es dazu, dass sich die einzelnen Handwerkszweige in Gruppen an den ihnen zugewiesenen Bereichen ansiedelten, und sich daraus eine Straße oder Gasse bildete, die schon von jeher den Namen des hier ansässigen Gewerkes erhielt. Durch die räumliche Nähe entwickelte sich bei den Handwerkern ein Zusammenhalt, der zur Bildung von Zünften führte. Mit diesem Zusammenschluss wurden sehr selbstbewusst, teilweise erfolgreiche Verhandlungen mit der Obrigkeit der Stadt, dem Rat, geführt. Dies gilt insbesondere auch für Handwerker, die in den Augen der Bürger eine höhere Wertschätzung hatten, wie Steinmetze, Tischler. Besonders gut angesehen waren Gewandschneider, die ein gutes Einkommen hatten, und somit direkt an dem größten Markt der Stadt, dem Altstadtmarkt, ihr Zunft- oder Handelshaus errichten konnten.

Aber wir beschäftigen uns heute meist mit den Handwerkern, die sich auf den Straßen im Schatten der Stadtmauer angesiedelt haben. Auf einem Spaziergang führen wir euch zu den Straßen, deren Wegführung schon seit dem Mittelalter Bestand haben und auch aus dieser Zeit bereits den Namen der Handwerker trägt, die sich dort angesiedelt hatten.

Leider wurden im Zweiten Weltkrieg an einigen Stellen fast der gesamte Teil an historischen Gebäuden zerstört, sodass man hier keine Relikte der alten Zeit mehr finden kann. Andere Straßen zeigen noch teilweise ihr altes Gesicht mit den uralten Fachwerkhäusern. Die historischen Abbildungen geben euch einen Eindruck, wie es hier „früher“ ausgesehen hat. Der Spaziergang zeigt euch zum einen, wie von einem Tag auf den anderen ganze Häuserzeilen verschwunden sind, und nichts mehr auf die Vergangenheit hinweist, zum anderen findet man aber noch schöne Beispiele der mittelalterlichen Bebauung.

Zum Cache:

Für diesen kombinierten Multi-Rätsel-Cache ist auf jeden Fall etwas mehr Zeit (ca. 1,5 Stunden zu Fuß) einzuplanen, da eine Strecke von ca. 3,5 km durch die Innenstadt zu elf Straßen, die ihren Ursprung einem mittelalterlichen Handwerk zu verdanken haben, zu bewältigen ist.
Für Cacher, die mit ihrem vierrädrigen Untersatz anreisen, empfiehlt es sich, diesen in einer der nahegelegenen Parkhäusern unterzustellen. Da es sich nicht um einen Rundkurs handelt, sind für den Weg vom Final zurück zum Start zusätzlich 900 Meter zu bewältigen.

Mein Tipp: Mit dem Fahrrad ist man natürlich am flexibelsten, aber in den Fußgängerzonen die Regeln beachten!

In jeder der Straßen wird euch eine Aufgabe gestellt. Wenn ihr das „Objekt“ gefunden und die Frage dazu richtig beantwortet habt, bekommt ihr automatisch die Informationen und die Aufgabe zur nächsten Straße. Es ist daher ratsam, bereits beim Betreten aufmerksam durch die Straßen zu gehen und auch mal den Kopf ganz nach oben zu nehmen.

Für das leichtere Auffinden dieser Straßen werden zusätzlich Koordinaten angegeben, die aber nichts mit den Wegpunkten zu tun haben, auf die sich die Fragen beziehen. Oder du nutzt die beigefügte Stadtkarte.



Wo immer ihr auch seit, scannt diesen QR-Code, und ihr werdet auf den Vorplatz der Magnikirche am Ölschlägern in Braunschweig geführt, wo dann das „Spiel“ automatisch beginnt. Es wir also mobiles Internet mit einem Online-Routenplaner benötigt.







Viel Spaß auf eurem Spaziergang durch Braunschweig

wünscht


WILZI





Quellennachweis:

Die Informationen in Schriftform zu den Straßen beruhen auf eigene Recherchen und den Beschreibungen aus dem Buch "Braunschweigs Straßen Band 1: Innenstadt" von Jürgen Hodemacher.
Die historischen Ansichten der Straßen (früher), die sich ebenfalls in dem Buch befinden, stammen aus dem Archiv des Autors, das inzwischen an das Archiv der Stadt übergeben wurde. Für die gezeigten Bilder konnten trotz intensiver Recherchen keine Fotografen ausfindig gemacht werden, sodass die Nutzung (ohne Copyright) zulässig ist.
Zusätzlich hat Herr Hodemacher für die Nutzung des Buches und des Archivs seine persönliche Einwilligung gegeben.

Station 3 Schuhstraße zeigt ein Gemälde des Malers Ludwig Tacke vom Kohlmarkt mit Blick in die Schuhstraße. Diese Abbildung ist in Wikipedia als „gemeinfrei“ gekennzeichnet.

Die Quelle der Zunftzeichen ist das Brockhaus Konversations-Lexikon von 1895.

Die mit „heute“ angezeigten Bilder sind eigene Fotos des Owner dieses Listings.

Additional Hints (Decrypt)

Anab jrtra Zhttrytrsnue

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)