Das Dorf Großobringen liegt im Norden des Landkreises Weimarer Land in der Nähe des des Großen Ettersberges. Durch die Gemeinde führt die B 85 von Weimar kommend zur A 38.
Der Ort Großobringen wurde erstmals 1221 in einer Urkunde des Klosters Heusdorf erwähnt. Im Jahr 1367 wandelt sich der Ortsname zu Grossin Oberingen. Der mittelalterliche Grundbesitz entfiel zum überwiegenden Teil auf das Adelsgeschlecht von Obringen. Diese Familie ist von 1294 bis 1353 geschichtlich nachweisbar und zählte zur Ministerialität der Grafen von Weimar-Orlamünde.
Es gehörte bis 1489 zum Besitz der Herren von Meusebach (Amt Buttelstedt).Nach dem Erwerb durch den ernestinischen Kurfürsten gehörte Großobringen zum Amt Weimar. Am 2. April 1680 erwarb Friedrich Wilhelm von Harras Großobringen von Philipp Heinrich und Otto Heinrich von Eberstein. Die von Harras besaßen das Rittergut über drei Generationen. Erst nach einem lehenrechtlichen Prozess 1778 wurden sie durch den Herzog von Sachsen-Weimar und Eisenach enteignet und das Rittergut in ein herzogliches Schatullgut verwandelt.
Im Jahr 1714 wurde das Herrenhaus durch einen Brand zerstört.
Am 1. Januar 2019 wurde die Gemeinde Großobringen mit weiteren Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Nordkreis Weimar zur Landgemeinde Am Ettersberg zusammengeschlossen.
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Quelle Wikipedia