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Entdecke BuckaU! Multi-cache

Hidden : 11/09/2021
Difficulty:
4 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Buckau: hier treffen Künstler*innen auf Kiez-Urgesteine. Ehemalige Industriegebäude beherbergen nun moderne Loofts, Kunstzentren und Büros. Wo einst für den Schwermaschinenbau geschraubt wurde, wird nun gemalt und geklettert. Auf dem Klosterberge Garten wird zu Telemann geforscht und unterm Kronleuchter musiziert. Nebenan tanzen die Puppen und an anderen Ecken wird wieder Bier gebraut. Wo einst Wannen fürs Wochenbad standen, werden heute feministische Filme gezeigt und Musiker*innen spielen auf zum Konzert während schräg gegenüber zu HipHop getanzt wird. Früher standen die kleinen Mietskasernen hier dicht an dicht, heute gibt es immer wieder kleine grüne Nischen, die zum Verweilen einladen oder im Irrgarten zum Herumwandeln animieren. Das alles ist Buckau und noch sehr viel mehr. 
Entdecke BuckaU! auf dieser Geocache-Tour und lerne einige dieser Orte näher kennen.

Bei jeder Station gibt es Hinweise, um weiter gehen zu können und das finale Versteck knacken zu können.

 
Wir wünschen dir viel Spaß dabei und freuen uns über dein Feedback im digitalen Logbuch.
 
  1. Thiemplatz
    Bruno Thiem (1823 bis 1913) entstammte einer Beamtenfamilie und wurde ab Ende 1862 von den Buckauer Stadtverordneten zum Bürgermeister gewählt. Er hatte dieses Amt bis zum 1. April 1887 inne. Dann wurde Buckau in Magdeburg eingemeindet. Unter Thiem als Bürgermeister wurden neue Häuser gebaut und Straßen gepflastert. Entlang der Brauereistraße wurden neue Grundstücke erschlossen, um Baugelände zu gewinnen. Heute ist u. a. dieser Platz nach ihm benannt. 
    Die ehemalige Feuerwehr am Thiemplatz beheimatet seit 2006 das Kulturzentrum THIEM20, die Jazz-Rock-Pop-Abteilung der Musikschule Konservatorium Georg-Philipp Telemann sowie die Jugendkunstschule.
    Aufgabe: Zähle die gemalten Köpfe/Gesichter an der Hauswand = B

     
  2. Kino Palast-Theater
    Wusstest du, dass sich hinter den Mauern des Supermarktes mal eine Kinoleinwand befand? Am 02.03.1912 wurde es unter dem Namen „Tonbild Buckau“ als schönstes und größtes Theater am Platze von U. Pape eröffnet. Zu Beginn fanden hier 500 Personen Platz, nach einem Umbau in den 1940ziger/50ziger Jahren fanden hier über 1105 Besucher*innen Platz. In der Zeit wurde es auch zum „Palast-Theater“ umbenannt. Am 11.09.1958 wurde hier eine technische Neuheit namens »Totalvision« eingeführt. Damit ausgestattet wurde der DEFA-Streifen »Der Lotterieschwede« und der dreiteilige Film »Der stille Don« gezeigt. Kurz vor dem Verkauf an die Ufa Theater AG Anfang der 1990ziger Jahre, fasste das Kino 650 Menschen. Bald darauf wurde es geschlossen und wurde zum Supermarkt umgebaut.
    Aufgabe: 1. Vor dem Bauwerk befindet sich ein Kunstwerk. 2. Von wem ist es und wie lautet der Titel? 3. In welchem Jahr ist es entstanden? = u (BWW = Buchstabenwortwert)

     
  3. Pocketparks
    Die »Grüne Mitte« – ein Grünzug durch das einst sehr eng bebaute Arbeiter*innenviertel. So reiht sich ein Kreativgarten wie auf einer Perlenschnur an einen Kinderspielbereich, Ruheplätzen, Freiflächen für Feste und ein Labyrinth mit Platanen unter derem Blätterdach du mittlerweile herrlich dahin wandeln kannst. Die sogenannten Pocketparks sind das Verbindungselement zwischen Elbufer und dem Kerngebiet des Sanierungsgebietes Buckau.
    Aufgabe: Wie viele Platanen befanden sich ursprünglich im Mäander-Labyrith? = c

     
  4. Werk4
    Einst beherbergte dieses Gelände das ehemalige VEB Sauerstoff- und Acetylenwerk hier in Buckau. Dieser geschichtsträchtige Ort birgt viel an Innovation. So tummeln sich hier heute vielfältige Angebote aus den Bereichen Sport, Kunst, Handwerk und Kultur. Es gibt Lesungen und Konzerte, Malerei und Fotografie, du kannst sprayen und am Parkourlauf teilnehmen. Hier hat eine Tischlerei ihren Sitz und Gartenprojekte im Rahmen des hofeigenen »wurzelwerk«.
    Weitere Infos zum Werk 4 findest du hier.
    Sollte das Tor mal verschlossen sein, lohnt sich der Besuch zu einem späteren Zeitpunkt auf jeden Fall.
    Aufgabe: Wie oft erspähst du die Zahl vier, wenn du dich hier vor dem Tor zum Gelände
     umschaust und den Blick in alle Himmelsrichtungen (vor und hinter dem Tor) schweifen lässt? = k
  5. Volksbad Buckau
    Wusstest du, dass die Menschen in der Stadt früher nicht alle über eine eigene Wanne oder Dusche in ihren Mietwohnungen verfügten? Und daher gingen sie einmal die Woche in ein sogenanntes Volksbad – eine Badeanstalt mit parzellierten Wannen und Duschen. Hier konnten sie für ein paar Pfennige genüsslich baden und anschließend in der Bibliothek Bücher lesen und ausleihen. Dieser Ort ist das zweigeschossige Haus in der Karl-Schmidt-Straße 56/58 und wurde im Jahr 1895 mit gelben Ziegelsteinen erbaut – nach Plänen des Stadtbauinspektors Jansen.
    Heute haben wir natürlich ein Bad mit Dusche und/oder Badewanne zuhause und ein Volksbad braucht es nicht mehr – oder doch? 
    Jedenfalls mit der veränderten Wohnsituation der Bevölkerung ab Mitte des 20. Jahrhunderts verlor das Volksbad seine Funktion als Volksbadeanstalt. Es erfolgte die Umnutzung als öffentliche Kultureinrichtung. Das Volksbad Buckau ist heute ein Soziokulturelles Zentrum und wird seit dem 3. Januar 2006 durch die Fraueninitiative Magdeburg c/o Frauenzentrums Courage betrieben. Hier haben verschiedene Vereine wie Figur und Topf, der Volkschor Magdeburg, die Magdeburger Liederfreunde oder auch der Arbeitskreis Fotografie ihren Sitz. Die Konzertbühnen des Volksbades oder auch die Wände bieten regelmäßig Künstlerinnen und nicht binären sowie FLINTA*-Personen in Form von Konzerten, Lesungen, Ausstellungen eine Plattform.
    Dieses Volksbad braucht es heute in jedem Fall – als Ort des Austausches oder einfach um einen tollen Konzert- oder Filmabend zu erleben.
    Ach übrigens, die Fraueninitiative Magdeburg c/o Frauenzentrums Courage feierte kürzlich ein Jubiläum gefeiert.
    Aufgabe: Wann feierte die Fraueninitiative Magdeburg c/o Frauenzentrums Courage ihr 30-jähriges Jubiläum? = a

     
  6. Klosterbergestraße 
    Einst bestimmten Leerstand, Verfall und Einheitsgrau Buckau. Doch in den letzten Jahren mauserte sich dieser Stadtteil zu einem aufstrebenden Szeneviertel. Viele Künstler*innen und Kreative zieht es hierher und finden hier ihren neuen Arbeits- und Lebensmittelpunkt. Eine Straße, die sogar ganz bewusst damit wirbt, ist die Klosterbergestraße. Hier gibt es in teils historischen Gebäuden wie z.B. dem Rayonhaus mit der Hausnummer 18 viele kleine Ladenlokale, in denen Künstler*innen, Fotograf*innen, Handwerker*innen und viele weitere Kunstschaffende ihr Domizil gefunden haben.
    Und noch etwas hat die Klosterbergestraße und somit Magdeburg: angelehnt an das Projekt »Global Angel Wings Projekt« der amerikanischen Künstlerin Colette Miller können sich – neben den Metropolen wie Los Angeles, Sydney, Nairobi, New York, Melbourne oder Havanna – auch in Magdeburg die Menschen vor Engelsflügeln ablichten, denn »Wir sind alle Engel dieser Erde« so die Künstlerin. Gemalt hat diese Flügel Tobis Zemlin.
    Direkt daneben gibt es einen Kunstautomaten, wo du dir für ein paar Euro Kunst zum Mitnehmen ziehen kannst. Das Kunstwerk auf dem Automaten stammt übrigens von der Künstlerin Moni Lisa und sie hat hier in der Straße auch ihr Atelier. Schau doch gern mal dort vorbei.
    Poste gern ein Bild von dir mit Engelsflügeln später ins Logbuch und erzähl, was du im Kunstautomaten gefunden hast.
    Aufgabe: geh noch ein paar Meter weiter… gegenüber der Basedowstraße schlängelt sich ein Weg in eine Grünanlage. Direkt am Beginn steht ein Baum, der besondere Früchte trägt: Welche sind das? = U (Buchstabenwortwert)

     
  7. Bahnhof Buckau
    Das heutige Bahnhofsgebäude, welches du vor dir siehst, wurde zwischen 1926 und 1928 erbaut. Der ursprüngliche Bau befand sich ca. 200 Meter südlich. Damals in den 1920er Jahren zählte dieses Gebäude zu den modernsten Bahnhofsgebäuden Deutschlands und steht daher unter Denkmalschutz. Der Bahnhof selbst hat zwei Inselbahnsteige mit je zwei Gleisen und liegt in Hochlage. In den Jahren 1997 bis 2016 waren im Bahnhofsgebäude eine Suppenküche und eine Kleiderkammer der Magdeburger Tafel untergebracht. Heute befindet sich hier der Club Ellen Noir.
    Seit dem 16. Dezember 2020 gibt es eine Straßenbahn, die in unmittelbarer Nähe hält und somit einen idealen Knotenpunkt darstellt. Hier befindet sich auch der „Getränkefeinkost“ – früher hätte man hier sicher Getränkestützpunkt gesagt – aber das wird dem Laden nicht gerecht, denn hier gibt es eine wunderbare Auswahl an Bieren, Ale, Brausen und Wein. Ein Besuch lohnt sich. Prost.
    Aufgabe: Wieviele Flügel kannst du in den achteckigen Schmuckfliesen an der Front-Fassade des Bahnhofsgebäudes sehen und somit zählen? = !

 

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