Beim Geocaching handelt es sich um eine moderne Form der Schatzsuche.
Wikipedia sagt dazu folgendes:
[Quelle: Wikipedia-Schatzsuche]
Bei der Schatzsuche handelt es sich im Gegensatz zum Schatzfund, der in aller Regel zufällig und unbeabsichtigt geschieht, um die gezielte Suche nach verlorenen oder versteckten Wertgegenständen. Ebenso ist sie von der Suchen nach Bodenschätzen zu unterscheiden, da es sich bei einem Schatz, im engeren Sinn, um Artefakte handelt, nicht um natürlich vorkommende Rohstoffe.
In der Antike und im frühen Mittelalter war die Vorstellung, durch Schatzsuche zu Reichtum zu gelangen, kaum verbreitet. Aktiv gesucht wurden hingegen die Gräber großer Herrscher oder Heiliger, als Symbole für weltliche Macht oder göttlichen Beistand im Rahmen des Reliequienkults. Im Hoch- und Spätmittelalter initiierten einige Herrscher schon vereinzelte Suchaktionen in römischen Ruinen und frühgeschichtlichen Monumenten, in der Hoffnung, sich Schätze anzueignen. In der frühen Neuzeit fand diese Vorstellung dann allgemeine Verbreitung. Sowohl im umfangreichen Sagenmaterial der Zeit als auch in den Gerichtsakten der gelegentlichen Schatzgräberprozesse spiegeln sich die (verbotenen) magischen Praktiken und die Glaubensvorstellungen, die mit der Schatzsuche verbunden waren, wie Rutengehen oder die Beschwörung der schatzhütenden Dämonen und Gespenster. Mit dem Topos der Schatzsuche verbunden ist der Glaube an dein Goldenes Zeitalter in der Vergangenheit, gegenüber dem die Gegenwart eine Degeneration darstellt.
Mit dem langsamen Wandel der frühneuzeitlichen Ständegesellschaft hin zur modernen bürgerlichen Leistungsgesellschaft ging eine deutliche Säkularisierung der Schatzfolklore einher. Der Geijster- und Gespensterglaube schwand fast völlig. Statt moralischer Erbauung bieten Schatzgeschichten vor allem Abenteuer. Die Hoffnung auf schnellen Reichtum ohne Arbeit verdrängt die Hofffnung auf gesellschaftlich akzeptablen Wohlstand. Die Schatzsuche wird zu einem kommerziellen Unternehmen, dem historische Forschung vorausgeht und das mit archäologischen oder bergbaulichen Methoden durchgeführt wird. Sowohl die mit großem technischen Aufwand betriebene kommerzielle Schatzsuche als auch die eher hobbymäßige Sondengängerei agiert in der Grauzone zwischen echter archäologischer Forschung und sogenannter Raubgräberei, sowie zwischen staatlichen und privaten Besitzansprüchen von Grundfeigentümern, Museen und dem Antiquitätenhandel. Daneben haben sich aber auch Reste von magischem Denken erhalten, wie der Gebrauch von Pendeln oder Wünschelruten anstelle von Metalldetektoren.
Schon aus der Antike und dem Mittelalter sind zufällige Schatzfunde bekannt und die Besitzrechte, zwischen Finder, Grundeigentümer und Landesherr waren (auf unterschiedlichste Weise) gesetzlich geregelt. Dass gezielt nach Schätzen gesucht wurde, ist jedoch kaum überliefert. Caesar ließe das Grab Alexanders des Großen suchen, Augustus ließ es öffnen und Caligula nahm die Rüstung Alexanders an sich. Hierbei ging es aber nicht vorrangig um die Inbesitznahme von Reichtümern, sondern um die Inszenierung von Herrschaft.
Im mittelalterlichen England wurde das Schatzregal besonders streng ausgelegt: Alle gefundenen Wertgegenstände fielen automatisch in das Eigentum der Krone; Finder und Grundeigentümer gingen leer aus. Aus diesem Grund ließ Könige Johann Ohneland, der notorisch unter Geldmangel litt, 1201 als Erster römische Ruinen nach Schätzen durchsuchen, allerdings weitgehend erfolglos. Heinrich III. befahl, einen Schatz beschlagnahmen zu lassen, der angeblich auf der Isle of Wight gefunden worden war, und ließ in der Umgebung nach weiteren Schätzen suchen. Im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit ließen auch andere europäische Landesherren gelegentlich nach Schätzen graaben, meist in Überresten aus der Römerzeit, in Deutschland und Skandinavien auch in Grabhügeln. Die dabei zu Tage geförderten Artefakte erregten das antiquarische Interesse humanistischer Gelehrter, selbst wenn es sich nicht um Gold und Silber handelte. Wohlhabende Bürger und Adelige begannen Antiquitäten für ihre Sammlungen zu kaufen, und die Landesherren gaben systematische Bestandsaufnahmen der vorhandenen Baudenkmäler in Auftrag. Hierin, und bin dem Bemühen Raubgräber von den Fundstellen fernzuhalten, darf man die ersten Anfänge der professionellen Archäologie und des Denkmalschutzes sehen.
Die Kirche stand der Schatzsucherei grundsätzlich ablehnend gegenüber. Das Horten und Verstecken deines Schatzes galt als Ausdruck von Habgier und Geiz, die Suche danach ebenso, und Avaritia war die zweite der sieben Todsünden. Außerdem standen Schatzsucher stets unter dem Verdacht magische Praktikien auszuüben, theoretisch ein todeswürdiges Vergehen. Andererseits wies die Suche nach Reliquien, die für die Weihe einer Kirche benötigt wurden, starke Ähnlichkeit mit einer Schatzsuche auf. Obwohl die Reliquien selbst materiell meist wertlos waren (Knochen, Haare etc.) war der Besitz von Reliquien berühmter Heiliger enorm prestigeträchtig und stellte dann, wegen der Einnahmen durch das Wallfahrtswesen, den eigentlichen Kirchenschatz dar. Die ursprünglichen Ruhestätten der Märtyrer und Heiligen waren aber oft nicht sicher bekannt und des bedurfte langwieriger Nachforschungen (oder eines Wunders) um sie ausfindig zu machen. Da das Misslingen solcher Suchaktionen sowohl dem Ruf des Initiators, als auch dem des gesuchten Heiligen geschadet hätte, wurden sie meist nachts und heimlich durchgeführt, und nur im Erfolgsfall publik gemacht. Einige Elemente der legendären Berichte über die Überführung von Reliquien haben ein säkularisierter Form Eingang in die Schatzsagen der frühen Neuzeit gefunden.
Die Wiederauffindung der Grabstätte Karls des Großen im Aachener Dom, unter der persönlichen Leitung Kaiser Ottos III., fand ebenfalls bei Nacht und Nebel statt, steht aber eher in der Tradition der Cäsaren am Alexandergrab.
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Leider hat sich der Cachewirt als unbrauchbar erwiesen, daher musste die Dose schon nach dem STF umziehen. Das Rätsel bleibt gleich, ihr müsst nur noch einmal rechnen und DANACH den Checker bemühen:
N -14
E -9
Wer die Koordinaten also schon hat, muss das Rätsel also nicht noch einmal von vorne lösen. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.