Ursprünglich handelten Budde & Goehde nur mit Kanalisationsmaterialien. Nachdem aber die Stadtentwässerung in Berlin planmäßig angegangen wurde, begannen sie die dazu benötigten Produkte wie Rohre, Schachtdeckel, Hydranten, später aber auch Heizkörper, Ausgüsse und Herdplatten, selbst herzustellen. Der Betrieb wurde bis zur Jahrhundertwende mehrmals erweitert. Das Unternehmen hatte im Jahr 1906 mehr als 200 Beschäftigte. Damals produzierte es etwa 7 Millionen Tonnen gusseiserner Waren.
Tassilo Goehde hatte, ehe er sich mit August Budde zusammentat, für Lohmann & Soeding gearbeitet.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Firmengründung wurde 1928 eine Festschrift unter dem Titel Budde & Goehde GmbH Berlin und Eberswalde 1878-1928 von Gerhard Ringel veröffentlicht. Zwei Jahre später ging die Firma im Zuge der Weltwirtschaftskrise in Konkurs.
Das ist mein erster Cache. Viel Spaß beim Suchen.