Die Dorfkirche Blumberg wurde als stattliche Feldsteinsaalkirche in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts mit langem, eingezogenem Rechteckchor und hohem Westuerturm erbaut und zu Beginn des 16. Jahrhunderts durch Einbau von Pfeilern und Gewölben zu einer zweischiffigen Hallenkirche umgewandelt. Die Sakristei südlich am Chor wurde wahrscheinlich gegen Ende des 13. Jahrhunderts angebaut, 1724 verlängert und zu einer Patronatsloge mit Gruft umgebaut. In den Jahren 1878/81 wurde eine umfassende Restaurierung durchgeführt und eine Sakristei im Nordosten angebaut.
Der oberhalb der Schiffsmauern mit hellen Eckquadern abgesetzte Turm stammt nach dem Dehio-Handbuch vermutlich aus dem 14. Jahrhundert (nach anderer Quelle wird ein Zusammenhang mit der 1462 gegossenen Glocke hergestellt), sein Abschluss mit Satteldach zwischen Backsteingiebeln von 1937. Das breitspitzbogige Südportal mit profiliertem Backsteingeände wurde im 15. Jahrhundert eingerichtet, das Westportal in ähnlichen Formen von 1878/81. Die bei der Einwölbung zu Beginn des 16. Jahrhunderts eingebrochenen Fenster wurden 1878/81 vergrößert, nur das mittlere Ostfenster entstammt dem 15. Jahrhundert; die Bögen der ursprünglichen, vermauerten Dreifenstergruppe sind erkennbar.
Innen ist das Schiff über drei Rundpfeilern in der Mittelachse zweischiffig kreuzrippengewölbt; der durch einen spitzbogigen Triumphbogen abgesetzte Chor ist mit einer zweijochigen Kreuzrippenwölbung versehen. Die Rippen mit Birnstabprofil im Schiff enden auf Konsolen mit männlichen Büsten, die durch Attribute als Apostel erkennbar und wohl einer Berliner Werkstatt um 1520 zuzurechnen sind. Im Chor finden sich Gewölbekonsolen in Form von Tierköpfen und Masken; die runden Chorschlusssteine sind mit Reliefs von Sonne und Mond versehen. Die Spitzbogenöffnung zum Turm ist bis auf eine Tür vermauert, die ehemalige Patronatsloge heute durch die Orgel verstellt. Im Jahr 1957 wurden im westlichen Chorgewölbe Reste einer Wandmalerei mit der Darstellung des heiligen Markus aus den ersten Jahren des 16. Jahrhunderts freigelegt. (Wikipedia)
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