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Weidelbacher Kreuz Traditional Cache

Hidden : 12/3/2021
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Ein einfacher Tradi an einem wunderschönen Ort: Dem Weidelbacher Kreuz, das zu jeder Jahreszeit eine Wanderung wert ist. 

ACHTUNG LOGBEDINGUNG: Es gibt eine Logbedingung. Diese lautet: Macht ein Foto (ohne Menschen) vom Kreuz, so dass sich in den nächsten Monaten das Kreuz in den unterschiedlichen Jahreszeiten abbildet. (Ihr dürft natürlich gerne auch noch ein Bild von euch vor dem Kreuz anhängen ;-) )

Ich bin dorthin von Manderbach aus gelaufen (s. Text unten), deutlich kürzer ist es von Weidelbach oder von der Auerhahn-Hütte (an der Straße zwischen Dillenburg-Frohnhausen und dem Roßbachtal aus. Von den beiden letztgenannten Startpunkten sind es zu Fuß eine knappe Dreiviertelstunde. 

 

Auf den Spuren des alten Herzogweges zum Weidelbacher Gipfelkreuz

Die heimischen Wälder sind nicht nur heute bei Wanderern, Mountainbikern, Jägern und Geocachern beliebt, sondern sind von alters her Freizeitorte von Jagdgesellschaften und dem Adel: Wir begeben uns auf die Spuren des alten „Herzogweges“ zwischen Manderbach und Weidelbach. Herzog Adolph Wilhelm Carl August Friedrich von Nassau-Weilburg ließ im waldreichen Gebiet mehrere Jagdhütten anlegen – so auch die Auerhahnhütte in der Nähe der heutigen Landstraße 3044 zwischen Dillenburg-Frohnhausen und dem Roßbachtal.  Höhepunkt der 15-Kilometer-Runde ist sicherlich das Gipfelkreuz am „Weitefeld“ oberhalb Weidelbachs.

Startpunkt ist der Parkplatz des Tennisclubs Manderbach (am Ende der Weiherstraße), von hier geht es rechts bergauf und schon nach 300 Metern folgt ein erster Höhepunkt: Auf dem Plateau oberhalb Manderbachs hat man einen wunderbaren Rundumblick: Links liegt das Dorf und der Blick geht ins Dilltal, daneben erhebt sich der Galgenberg/Löhren, rechts der Donsbacher Kornberg und im Tal Häuser des Haigerer Stadtteils Sechshelden, die Struth und dahinter Häuser Haigers und Flammersbachs und am Horizont die Lipper Höhe bis hin zum Siegerlandflughafen. Von hier geht es erst mal recht deutlich bergauf. Nach rund 500 Metern geradeaus, folgenden wir nach rechts dem Hauptweg bergauf, bis die Kreuzschneise erreicht wird. Hier geht es an der ersten Abzweigung rechts ab über die Schneise und gerade aus wieder in den Wald. Die Kreuzschneise wurde geschlagen, um Überlandleitungen mit hohen Masten zu setzen.Dadurch entsteht ein toller Blick auf das Dilltal: der Schlossberg Dillenburgs erhebt sich über die Oranienstadt und der Blick geht über die Donsbacher Höhe bis in die Hörre. Jetzt folgen wird weiter dem alten Herzogweg bis ein riesiges neues Windrad erreicht wird. Eine „Waldautobahn“ wurde in den Wald geschlagen, um mehrere Winderzeugungsanlagen zu installieren, heute wird der breite Waldweg im Winter sogar geräumt, um im Notfall an die Räder zu kommen. Die Wanderung geht weiter bis an die Abzweigung zum Bannwald – hier werden wir später in den Bannwald abbiegen, jetzt geht es aber erst einmal nach rechts bis zur Auerhahnhütte. Um 1856 wurde das Hüttchen erbaut und ist noch heute ein Schmuckkästchen des Fachwerkbaus – Auerhähne gibt es schon lange keine mehr: Die Herzöge haben die großen Vögel ausgerottet. Kinder erfreuen sich aber einem wunderschönen Waldspielplatz mit Kletterhaus und Rutschen.

 

Nun muss die Landstraße 3044 überquer werden und der „Herzogweg“ geht auf der „Alten Panzerstraße“ in Richtung ehemaliges Bundeswehrdepot auf den Harzkopf (479 Meter). Heute wird das „Materialaußenlager Fronhausen“ als Übungsplatz der Gefahrenabwehr des Lahn-Dill-Kreises genutzt – THW und Feuerwehr über hier oben den Notfall.  130 Meter, nachdem man das Eingangstor passiert hat, biegt der Wanderer nach links ab in Richtung Weidelbach (nicht ausgeschildert). Es geht über einen breiten Waldweg, bis man eine große Waldkreuzung erreicht: Hier trifft man auf die Lahn-Dill-Bergland-Extratour „Haubergstour“, die auch sehr schön zu laufen ist, derzeit aber wegen Windbruchs nicht empfohlen werden kann. Nun biegt man nach rechts ab folgt der Extratour-Markierung. Der Wanderfreund hat einen wunderbaren Blick auf die Ewersbacher Höhe, auf die Weidelbacher Hauberge und über das „Weitefeld“.

 

 

Das Gipfelkreuz befindet sich auf einem kleinen Hügel, den man über einen die letzten Meter über einen verschlungenen Trampelpfad erreicht – ein wunderschöner Ausblick und gleichzeitig Wendepunkt der Wanderung. Zuvor jedoch genießt man den Rundumblick: Unten im Tal liegt Weidelbach, um den Ort herum sieht man die unterschiedlich alten Hauberge, die Offdillner Höhe markiert den Horizont. Dreht man sich herum, sieht man den Funkturm bei Angelburg und die Hirzenhainer Höhe. Jetzt geht es ein Stück auf dem gleichen Weg zurück: Bundeswehr-Depot, Auerhahnhütte bis zur Abzweigung zum Bannwald – hier geht es rechts ab, zuerst etwas abenteuerlich über bzw. um umgestürzte Bäume herum, dann aber wieder auf einem traumhaften Weg. Der Bannwald ist eine Fichten-Monokultur: Der Wald soll sich hier in Zukunft selbst überlassen werden; durch einen massiven Borkenkäferbefall wird die Renaturierung mit Sicherheit beschleunigt, denn die trockenen Bäume werden wohl dem nächsten Orkan nicht mehr standhalten und es wird ein Kreuz-und-Quer  entstehen. Der Weg geht im großen Bogen um den Wald herum, den Blick sollte man aber nach rechts schweifen lassen: Immer wieder blitzt das Roßbachtal hervor, die Tiefenrother Höhe im Hintergrund bildet den Horizont.

Etwa eineinhalb Kilometer lang ist die Runde um den Bannwald und der Wandersmann erreicht wieder die Kreuzschneise: An der Kreuzung geht man geradeaus weiter, es geht moderat bergab und auf der rechten Seite sieht man immer wieder ins Roßbachtal, bis man wieder das Aussichtsplateau des Anfangs erreicht: Rund drei Kilometer ist die Strecke von der Kreuzschneise bis hierher, es geht kreisrund um den Desberg herum durch die Struth.

Gut 15 Kilometer ist man dem alten Herzogweg auf der Spur, vor allem am Anfang wartet ein deutlicher Anstieg mit rund 150 Höhenmetern auf den Wandersmann. Die Tour gefällt vor allem durch die immer wieder auftauchenden Ausblicke, die guten Wanderwege, die abwechslungsreichen Wälder und das Gipfelkreuz als Tagesziel. Auch bei Schnee ist die Runde hervorragend zu laufen.

 

 

Additional Hints (Decrypt)

Uvagre rvarz Onhzfghzcs - [Bitte wieder ordentlich tarnen!]

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)