Das GIGA "Berlin - Hauptstadt der Spione!"
Das Erdmännchen hat in dieser eventlosen Zeit in seinem Tagebuch geblättert und ist dabei auf seine Notizen zum GIGA 2019 "Berlin-Hauptstadt der Spione" gestoßen. Dabei kam ihm die Idee, einzelne Phasen, von der ersten Idee bis zur Durchführung, als einen kleinen Erinnerungs-Trail zu legen. Das Ganze natürlich im historischen "Hut-Areal"! Mal sehen, an wieviele Sachen es sich noch erinnern kann...
Eine Vorbemerkung vorweg: es handelt sich hier um die subjektive Skizzierung einer einzelnen beteiligten Person, die im Rahmen ihrer altersbedingten Verklärung und Vergesslichkeit hier nur ihre subjektive Wahrnehmung schildern kann und wird. Eventuelle Abweichungen von der Wahrnehmung anderer und/oder der Realität werden in Kauf genommen.
Vor rund 2 Jahren, vom 17. - 19.05.2019, fand in Berlin das GIGA "Berlin-Hauptstadt der Spione" statt. Es war das 8. GIGA weltweit, das 6. in Deutschland und weltweit bis dato leider auch das letzte.

Die Zeit von Weihnachten bis zum Event-Wochenende war gefühlt 3 Monate zu kurz, aber irgendwie war doch alles rechtzeitig fertig geworden (was sicherlich den 6 - 8 Stunden täglicher Mehrarbeit geschuldet war!). Das hoffte das Erdmännchen jedenfalls! In Hamburg hatte das Erdmännchen 14 Tage zuvor erleben können, wie ein solches Event fast gegen die Wand gefahren, oder regionaler gesagt, versenkt werden kann.
Und dann war es da, das Berliner GIGA-Wochenende! Start war am Freitag mit dem Vor-Event im Fort Hahneberg - in Spandau! Der geneigte Leser mag sich vorstellen, auf wessen Mist diese Idee entstanden ist! Die Location, sogar vielen Einheimischen nicht bekannt, bot ein hervorragendes Ambiente für das Start-Event. Lost-Place-Feeling gepaart mit einer Menge Historie, ein geiles Ambiente drinnen wie draußen und ein hochmotiviertes Team des Instandhaltungsvereins des Forts. Zwar durften offiziell nur 1.000 Tickets aus Naturschutz- und Denkmalgründen (kostenfrei) vergeben werden, doch konnten durch das stete Kommen und Gehen auch noch viele weitere Besucher ohne Ticket hineingelassen werden. Over all waren es wohl annähernd rund 1.600 Cacher über den Tag verteilt im Fort!

Am frühen Vormittag stand jedoch erst einmal der Aufbau vor Ort auf des Erdmännchens Tagesprogramm. Am Abend zuvor war noch der LKW mit all dem vorbestellten Merchandise und jede Menge anderen Zeugs gepackt worden, damit der Erdmann mit dem Freiwilligen-Trupp um 9.00 h am nächsten Morgen mit dem Aufbau starten konnte. Der Helfer-„Trupp“, in Form von Herrn Such-Elo, war ebenfalls pünktlich vor Ort! „Nein, nein, da kommen gleich noch ganz viele!“, so etwa lautete die Antwort auf des Such-Elos fragende Augen. „Fangen wir einfach schon mal an!“ Dieses anfangs noch wortlose Frage-Antwort-Spiel wiederholte sich mehrfach bis ca. 10.45 h. Der Such-Elo langsam der Panik nahe, das Erdmännchen die Coolness himself. Naja, fast jedenfalls! Um 10.46 h tätigte es hektisch einige Anrufe bei dem ihm bekannten Helfern. Deren späteren Erzählungen zufolge, war das Erdmännchen da wohl gar nicht mehr so cool, eher panisch, aber das sind sicherlich nur übertriebene Fantastereien! (Irgendwo hinter einer Mauerecke krümmte sich wohl das Teufelchen bereits wieder vor lauter Gelächter auf dem Boden!)

Doch dann kam die Helferschar und total schnell und zügig nahm das Ganze Form an. Die Warenausgabe fertig, die Toiletten-Häuschen aufgestellt, die Stände aufgebaut, im Innenbereich diverse Zugänge abgesperrt, die Biertische und Sitzbänke aufgebaut, die Lab-Caches fertig und auch der Fort-eigene Caterer und die Händler standen bereit. Und das Geilste an der Sache: das alles bei Temperaturen um die 22° C und schönstem Sonnenschein! Eine Stunde vor dem Einlass war alles picobello fertig, reichlich Zeit also um die jetzt eintreffenden Tageshelfer in ihren jeweiligen Aufgaben einzuweisen.

Ungefähr jetzt verlor das Erdmännchen seine monatelang währende Anspannung und ein ungewohntes Gefühl von innerer Ruhe machte sich in ihm breit! Es war so weit! Pünktlich um 16.07 h wurde das Tor zum Fort geöffnet und die ersten Cacher betraten das Fort. Als das Erdmännchen deren erste begeisterte Blicke sah, wusste es, hier geht heute nichts mehr schief – es läuft! Und genauso war es denn auch! Das Fort füllte sich rasch, die Warenausgabe klappte wie geplant zügig und reibungslos, die Tour-Guides des Forts machten Doppelschichten, der Caterer musste zweimal los, weitere Waren herbeischaffen und Cacher und Leckies waren begeistert!
Schön, wenn ein Plan aufgeht!

Mit dem Bau des Fort Hahneberg sollte bereits gegen 1870 begonnen werden. Aber auch damals war es nicht anders als heute (BER). Der Baubeginn verzögerte sich wegen des deutsch-französischen Krieges um schlappe 12 Jahre und wurde erst 1888 fertiggestellt. Damals wie heute (BER) wurde bei Fertigstellung festgestellt, dass dieser Bau nicht mehr den neuen, realen Ansprüchen gerecht wird. Die Waffenentwicklung der letzten 18 Jahre machte dieses Fort als vorgezogene Verteidigungsbastion absolut überflüssig. Erst einige Jahre später wurde das Fort für militärische Zwecke genutzt. Beantworte folgende Fragen, bilde die Wortwerte und Du darfst das Vor-Event dieses Trails aufsuchen:
A. Welche neue Waffengattung machte das Fort Hahneberg in seiner ursprünglich geplanten Form überflüssig (Plural)? (IQS = 7)
B. Erst einige Jahre nach Fertigstellung bezog eine bestimmte Einheit eines Korps das Fort Hahneberg. Wie hieß diese (ein Wort)? (IQS = 3)
C. Wie wurden die Soldaten dieser Einheit von den Spandauern genannt? (IQS = 2)
D. Das Fort wird mittlerweile auch von einer Vielzahl Wildtieren bewohnt. Zu einer dieser Tierarten werden auch Führungen im Fort angeboten. Um welche Tierart handelt es sich (Singular)? (QS = 5)
E. Das Fort diente u.a. auch als Filmkulisse für den Film „Inglourious Basterds“. Ein amerikanischer Hauptdarsteller sitzt dort im Fort auf einem Stein, der heute bei jeder Führung gerne gezeigt wird! Um welchen Darsteller handelt es sich? (QS = 9)
F. Für diesen Film gab es noch zwei weitere Drehorte im Spandauer Vorort Berlin. Einer war die ehemalige US-Botschaft in Zehlendorf, der andere Standort ist in Mitte zu finden. In diesem kann heute noch gegessen und vor allen Dingen getanzt werden. Um welches über Berlin hinaus bekannte Lokal handelt es sich! (IQS = 5)
Wortwertberechung: ä = 27, ö = 28, ü = 29. Du hast ein Lösungswort, dass sich mit „ß“ schreibt und weißt nicht, welchen Buchstabenwert du hierfür ansetzen sollst? Tipp: Such eine andere Lösung, Lösungsworte mit „ß“ sind eindeutig falsch!
Rechne: N 52° A * B - 41 * F + 54 E 013° D * E - 24 * C + 39