Diesen Cache habe ich damals noch unter einem anderen Gemeinschaftsaccount mit gelegt. Inzwischen ist er archiviert. Da ich noch alle Koordinaten auf meinem GPS-Gerät habe, habe ich beschlossen, ihn wieder zu reaktivieren, um allen wieder diesen schönen und anspruchsvollen Wanderpfad zugänglich zu machen.
Einst war der Deister bewohnt von Tierwesen und allerlei magischen Kreaturen, die vor des Menschen Augen jedoch im Verborgenen lebten. Viele, dieser Wesen lebten im Einklang miteinander und sorgten dafür, dass die Natur sich ausbreiten konnte. So entstand im Deister ein kleines Paradies.
Doch eines Tages besuchte ein dunkler Magier auf der Suche nach magischen Komponenten diesen Ort. Seine Gestalt wandelte er zwischen den verschiedenen Lebewesen und stahl sich die Zutaten überall zusammen, die er für einen dunklen Zauber benötigte. Dadurch beschuldigten sich die Kreaturen untereinander des Diebstahls, Mord und anderer Verbrechen, die der Magier auf seiner verdeckten Mission beging. Er verschwand und fast niemand bemerkte, dass er überhaupt da war.
Es dauerte nicht lang, bis die Streitigkeiten in Übergriffe und letztendlich zu Kriegen zwischen den verschiedenen Lebewesen im Wald führten. Der Wald wurde dunkler und Nebelgeister belegten die Landschaft, die Bäume wurden schwächer und stürzten über die alten Minen und Versammlungsplätze.
Als ein alter, weiser Zauberer die Veränderungen auf einem Spaziergang bemerkte, suchte er, besorgt wie er war, das Gespräch mit den Lebewesen im Walde. Doch auch er konnte die Streitigkeiten nicht lösen. Jedoch schlug er vor, verschiedene Gebiete den zauberhaften Bewohnern des Waldes zuzuteilen. Mit Hilfe anderer Zauberer errichtete er magische Barrieren, die nur in guten Absichten durchschritten werden konnten. Mit Hilfe der Gemeinschaft der örtlichen Magier errichtete er die Grenzsteine, die als Energiepunkte für diese Barriere dienten.
Nachdem die Idee des alten, weisen Zauberers umgesetzt wurde, dauerte es nicht mehr lang, bis sich die Natur wieder erholte und die Nebelgeister den Ort verließen. Wenn auch erzwungen, der Friede war wieder hergestellt und wurde seit jeher durch die Gemeinschaft der Grenzgänger überwacht. Man munkelt, dass der Geist des alten Weisen noch immer an den Grenzen entlang wandelt, den die Novizen vor Ihrer Aufnahme in die Gemeinschaft ebenfalls abschreiten mussten.
Dies ist ein Wander-Multi, welcher euch über einen nahezu verlassenen Pfad den Deister hinauf führt.
Das Final befindet sich in Kammweg-Nähe auf der Springer Seite des Deisters (falls ihr die Strecke in eine Wanderung einbauen möchtet). Achtung, hier befindet sich ein Biotop. Der Weg muss nicht verlassen werden!
Es gilt, mehrere Dosen auf dem Weg zu finden. Es geht hier um das Erleben und Genießen der Natur, sodass ihr ohne Rätsel von Dose zu Dose geleitet werdet - allerdings müssen in jeder Dose Hinweise für die Final-Koordinaten gesammelt werden.
Es geht gerade am Anfang durch einen von der Natur zurück gewonnen Teil des Waldes - hier ist der zusätzlich angegebene Startpunkt, bevor es zur ersten Dose geht, sehr hilfreich. Im hinteren Verlauf der Strecke hat der Sturm zu geschlagen, sodass einige Abschnitte des Weges nicht mehr zu finden sind und man sich mitten im Wald wieder findet.
Solltet ihr einmal keinen richtigen Weg sehen, ist die Orientierung an den Grenzsteinen sinnvoll, ihr befindet euch nämlich auf einem alten Grenzweg.
Der Weg ist keinesfalls für Kinderwägen, Krücken oder ähnliches geeignet.
Im Winter kann die T-Wertung im Schnee oder Eis/Glätte schnell auf 5 ansteigen, da es insbesondere im zweiten Teil der Strecke steil bergauf und -ab geht.
Im Sommer bzw. bei fahrradfreundlichen Temperaturen habt bitte ein Auge bergauf auf die Mountainbiker - gegenseitige Rücksicht ist hier der Schlüssel.
Auf dem letzten Abschnitt der Strecke befinden sich noch zwei Traditionals und ein Earth Cache, die ihr mit diesem Cache kombinieren könnt.