Die Sage vom Schloß im Walteich
Auf der Insel im Walteich stand einstmals ein Schloß. Es war ganz aus Holz erbaut, selbst die Glocke war aus Holz geschnitzt. Es wurde der "Walhof" genannt. Eines Tages versank das Schloß mit all seinen Bewohneren in den Fluten. Nur an bestimmten Tagen des Jahres steigt es nachts hellerleuchtet wieder empor, um dann mit dem Glockenschlag zwölf wieder im Teich zu versinken. Auch soll von der Insel bis zum Kauleichicht (Teufelskanzel) ein unterirdischer Gang führen.
Die Sage erzählt manch Wundersames vom Walteich:
-So soll es des öfteren vorkommen, dass die Wasser der Teiches hoch aufbrausen und schäumend aufrauschen bis an die Wipfel der höchsten Bäume.
-Mitunter fliegt auch eine weiße Gans (bekannt als heiliger Vogel des germanischen Heidentums) vom Walteich auf bis zu dem Fels,um den sich die "Heidengräber" lagern oder zum Wiesengrund, der das Hegeholz umgibt.
-Manchmal soll von Hohenleuben eine Kutsche mit 4 Pferden zum Walteich gefahren kommen und in den Fluten verschwinden.
-Es wurde auch schon eine weiße Frau bemerkt, die am Walteich ihre Wäsche wäscht und trocknet.
Quelle: Sagen&Geschichten um Reichenfels und Hohenleuben S. 27/28
Zwei Bänke und ein Tisch laden auch zum gemütlichen Picknick ein, nur der Tisch verfällt langsam. Oder einfach nur zum Ruhen und Inne halten. Bitte achtet auf die Natur und hinterlasst den Platz sauber und ordentlich.
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