Habt ihr auch schon öfter vor solch großen Steinhaufen gestanden und gehofft, dass die Suche nach dem Cache keine Ewigkeit dauern möge? Hier habe ich euch einen besonders schönen Steinhaufen herausgesucht, der durch Absammeln der angrenzen Ackerflächen durch die Landwirte Jahr für Jahr gewachsen ist. Hier könnt ihr euch austoben und zur Not auch ungestört laut fluchen, sollte die Suche mal etwas länger dauern. Den Hinweis: „markanter Stein unter einem größeren flachen Stein“ bekommt ihr hier heute, ohne ihn erst entschlüsseln zu müssen. Hier ist noch ein wichtiger Hinweis, um ans Logbuch zu gelangen: Verschluss zum Öffnen linksherum drehen! (Genau wie bei einem normalen Petling.) Pinzette ist sehr hilfreich für Leute mit etwas dickeren Fingern. Bitte beginnt das Logbuch von der Holzstäbchenseite aus mit euren Einträgen, da der äußere Bereich der Papierrolle schnell zerfleddern kann. Schiebt bitte unbedingt wieder die Hilfshülse aus Alu nach dem Eintragen mittig über das zusammengerollte Logbuch! Durch leichten Dreh am Holzstäbchen in Aufrollrichtung lässt sich die Hülse leichter entfernen und wieder aufstecken. Ohne sie würde sich das Logbuch verklemmen. Vielen Dank.
Eingemessen mit Garmin Oregon 450
Hier noch ein paar Informationen zur Örtlichkeit:
Von hier aus könnt ihr auf die Nordseite der ehemaligen Köhlerei blicken. Diese produzierte zwischen 1972 und 1990 qualitativ hochwertige Holzkohle für die Industrie. Waren es 18 Tonnen im ersten Jahr, so steigerte man die Produktion bis zum Jahr 1988 auf 1200 Tonnen. Bis zu 18 Beschäftigte benutzten dafür 16 eiserne Glockenmeiler und 8 Betonmeiler. (Quelle: Wilhelm Braumann aus „Fast eine Chronik; Berichte und Geschichten über die Geschichte von Hörsingen“)
Inzwischen ist das Gelände in privater Hand und wird nur noch als Tiergehege für Reh- und Damwild genutzt. Die beiden dazugehörenden eingezäunten „Tonkuhlen“ waren bis Ende der 1980er Jahre beliebte Bade- und Angelgewässer der Hörsinger Dorfjugend. Zwischen 1854 und 1931 dienten sie als Rohstoffquelle für die beiden damalig ansässigen Ziegeleien. Reste der Einen seht ihr nordöstlich vom Standpunkt. Aktuell befindet sich dort eine Putenfarm. Manchmal weht der Wind einen unheimlich widerlichen Geruch herüber. Der wir nur noch von der in südwestlicher Richtung gelegenen Kompostierungsanlage übertroffen.
Happy Hunting wünscht der BördeFindling
FTF geht an: NeueEWege. Gratulation!
STF: rentnerkn
TTF: