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1886 wurde mit dem Bau und dem Abteufen des Marienschachts begonnen. Dabei gab es immer wieder Probleme durch starke Wassereinbrüche. Erst 10 Jahre später konnte deshalb mit der Kohleförderung begonnen werden. Die Steinkole liegt hier in mehreren, bis zu 6 Meter mächtigen Flözen in etwa 550 Metern Tiefe.
1930 wurde die Förderung der Kohle eingestellt. Bis dahin wurden ca. 1,2 Mio. Tonnen Steinkohle gefördert.
1960 wurde die Kohleförderung wieder aufgenommen, der Marienschacht war nun Teil des VEB Steinkohlenwerks "Willi Agatz". 1990 wurde die Förderung endgültig eingestellt, der Schacht verfüllt und das Betriebsgelände und die Halde im Anschluss saniert.
Heute können verschiedene Räume des Schachts für Veranstaltungen gemietet werden, außerdem befindet sich das "Bergbau- und Regionalmuseum" auf dem Gelände.
Markantestes Gebäude des gesamten Schachtgeländes und weithin sichtbar ist der Förderturm, ein sogenannter Malakow-Turm. Er ist sogar im Wappen der Gemeinde Bannewitz zu entdecken.
Zum Cache:
Ihr sucht eine Small-Dose mit Logbuch. Eine Bank zum bequemen Loggen steht ganz in der Nähe bereit, dabei könnt ihr die wunderbare Aussicht genießen. Glück auf!
(Nachfolger von GCQNKN Marienschacht - 9/2005 bis 1/2022)