Tauerngold
Bereits seit der Jungsteinzeit gibt es Berichte über Goldabbau in der Region. Eines der Zentren waren die Gebiete um Kolm-Saigurn am Talschluss des Rauriser- Tals sowie das Naßfeld am Talschluss des Gasteinertals (heutiges Sportgastein). In der Blütezeit um 1550 wurden rund zehn Prozent des weltweiten Goldabbaus aus den Hohen Tauern bestritten. Seit Erschöpfung der gut zugänglichen Erzschichten widerstehen die Vorkommen bis heute allen weiteren Abbauversuchen.
Imhofstollen
Der Bergbauingenieur Dipl. Ing. Dr. Karl Imhof startete zu Beginn des 20sten JH eine weitere Initiative zur Erschließung. Mit einem Verbindungstollen zwischen dem Naßfeld und Kolm-Saigurn sollte der Erztransport erleichtert werden und so ein rentabler Goldabbau wieder möglich werden. Dazu wurde das nahe Wasserkraftwerk (heute Schaukraftwerk) errichtet und mit damals modernen Techniken (Pressluft, elektrisches Licht, ...) gearbeitet. Das Vorhaben scheiterte da, trotz Goldfunden ungefähr in der Mitte des Stollens, die Rentabilität nicht ausreichend war.
In der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde die Idee erneut aufgegriffen und der heutige Imholstollen fertig gestellt.
Neuzeitliche Entwicklung
In jüngerer Zeit gab es weitere Initiativen zur Revitalisierung des Goldabbaus, teilweise von internationalen Konzernen, die jedoch allesamt bereits in den Startphasen wieder scheiterten.
Der Imhofstollen wurde in den Jahren 1991 bis '93 für Personentransporte genutzt. Je 32 Besucher des Schaubergwerks konnten mit der Stollenbahn in einer Fahrzeit von 30 Minuten den Berg durchqueren. Auch hier erfogte eine Einstellung aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit.
Quellen:
https://www.sn.at/wiki/Imhofstollen
https://www.salzburg.gv.at/umweltnaturwasser_/Documents/pdf-bergbaubericht.pdf
https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_154-155_0017-0033.pdf
Der Cache
... liegt am Eingangsportal des Imhofstollens. Bitte geht sorgfältig mit der Dose um und versteckt sie wieder wintersicher!