Hier stand zehn Jahre lang die Holzskulptur eines Lindwurms. Jetzt ist er leider an Altersschwäche gestorben. Der Cache soll aber für Wanderer am Ostuferweg erhalten bleiben.
Seit 2013 gab es diesen Lindwurm, der ein beliebtes Fotomotiv der Wanderer am Ufer des Hallstättersees war. Schlägerungsarbeiten der ÖBB hatten einen zurückgeschnittenen Ahorn hinterlassen. Aus diesem fertigte der Kettensägenkünstler Rudolf Schinnerl im Auftrag der Gemeinde dieses Kunstwerk an.
Der Lindwurm ziert das Gemeindewappen und ist ein Symboltier für die geologisch unruhige Landschaft zwischen Wurmstein und Sandling, wo es im Laufe der Zeit immer wieder zu Felsstürzen und Murenabgängen kam.
Der Sage nach soll im heutigen Goiserertal einst eine mächtige, reiche Stadt gewesen sein. Der König Goiseram lebte auf der Goisernburg. Weil es den Leuten so gut ging, feierten sie laute Feste und wurden immer ausgelassener und verdorbener. Das störte den Lindwurm, der im Inneren des Reichensteins lebte. Deshalb fraß er ein riesiges Loch in den Berg, aus dem soviel Wasser stürzte, dass die ganze Stadt samt der Königsfamilie versenkt wurde. Seither heißt die Höhe Wurmstein und der Bach Wurmbach.