Die Bahnstrecke Dürröhrsdorf-Weißig war eine Nebenbahn in Sachsen. Sie begann in Dürröhrsdorf und führte durch das Schönfelder Hochland nach Weißig.

Am 10. Mai 1906 begannen bei Eschdorf die Arbeiten an der Strecke. Einzig größerer Kunstbau war eine Brücke aus Stampfbeton, die bei Porschendorf über die Wesenitz führte. Die Trasse schmiegte sich an die vorhandenen sanften Geländestrukturen an, so dass keine größeren Erdarbeiten ausgeführt werden mussten.
Insgesamt wurden auf der knapp 15 Kilometer langen Strecke 32,5 Kilometer Schienen mit 34 Weichen verlegt, 194.200 m3 Erdmassen bewegt und 85 unbeschrankte und niveaugleiche Bahnübergänge angelegt. Am 27. Juni 1908 wurde die neue Sekundärbahn mit einem Festzug eröffnet.
Anfang der 1950er Jahre fiel auch die Strecke Dürrröhrsdorf–Weißig unter die Nebenstrecken der Deutschen Reichsbahn, die zur Materialgewinnung für sogenannte Schwerpunktvorhaben abgebaut werden sollten. Am 23. April 1951 verkehrten die letzten Züge.
Heute ist ein Großteil des ehemaligen Bahnkörpers noch erhalten. Nur die ehemaligen Bahnhofsgelände haben eine Nachnutzung erfahren, meist mit Gewerbeobjekten. Das noch erhaltene Viadukt in der Ortslage Porschendorf ist das markanteste Zeugnis der ehemaligen Bahnstrecke. Direkt am Bahnhof Dürrröhrsdorf beginnt heute ein Radweg, welcher fast die gesamte Trasse bis Weißig nachnutzt.
Der Cache sollte einfach zu finden sein. Platz für kleine Coins und Trackables ist vorhanden. Nun viel Spaß beim Suchen!
Text teilweise von „Bahnstrecke Dürrröhrsdorf–Weißig“. In: Wikipedia – Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 17. April 2021, 11:45 UTC.