Der Biber am Rotsee
Der Europäische Biber (Castor fiber) verbreitet sich seit rund 10 Jahren im Kanton Luzern. Ersichtlich ist seine Präsenz anhand der Frassspuren und der Biberdämme. Letztere sind wie der Biber selbst und seine Erdbaue geschützt. Der Biber kann durch seine Aktivitäten Lebensraum für verschiedene Tiere und Pflanzen schaffen. Vereinzelt richtet er jedoch auch Schäden an.
Im Jahr 2014 wurden am Rotsee zum ersten Mal wieder Spuren des Bibers entdeckt. Seit 2018 nahmen die Spuren zu und der Biber geht auch an grössere Bäume. 2018 wurden zwei Biber im See gesichtet und wenig später wurde ein Weibchen vom Zug erfasst. An Pfingsten 2018 wurden zwei tote Jungtiere gefunden.
Seit 2019 finden sich zunehmend auch Spuren am Südufer in der Nähe der Rotseewiese und des Spielplatzes. Die Biber sind angekommen am Rotsee und offenbar gefällt es ihnen bei uns. Die Stadt Luzern hat im 2020 einige Bäume mit Maschendrahtzaun vor dem Biber geschützt. «Der Rotsee ist ein kantonales Naturschutzgebiet, daher darf der Biber dort auch als Landschafts- und Lebensraumgestalter aktiv sein» sagt Stefan Herfort, Bereichsleiter Natur- und Landschaftsschutz der Stadt Luzern. Zunächst habe man vor allem am Nordufer Spuren gesichtet, wo es weniger problematisch sei. Nun seien aber auch am Südufer unterhalb des Spielplatzes bei der Rotseewiese Bäume beschädigt worden. «Dort haben wir eine parkähnliche Landschaft mit mehreren prägenden Bäumen. Wir haben darum begonnen, ausgewählte, ökologisch wertvolle und landschaftsprägende Exemplare zu schützen», sagt Herfort. Weitere Bäume seien mit einem Zaun versehen worden, weil sie aus Sicherheitsgründen nicht beschädigt werden sollten. (Quelle NLZ 29.1.2020)
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Weitere informative Links zum Biber:
https://lawa.lu.ch/jagd/wildtiere/biber
http://www.cscf.ch/cscf/de/home/biberfachstelle/informationen-zum-biber/biber-in-der-schweiz.html
https://rotsee.lu/download_file/view/157/1