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BAB A 6 Bauernwald - Süd 🚙🚗🚚🛣 Traditional Cache

Hidden : 2/17/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Was ist "Bauernwald"?

Auf den ersten Blick erklärt sich der Begriff „Bauernwald“ oder „bäuerlicher Waldbesitz“ aus sich selbst: es handelt sich um Waldflächen, die zusammen mit landwirtschaftlichen Flächen in einem Betrieb bewirtschaftet werden. Trotzdem sind zur Abgrenzung einige Präzisierungen erforderlich. Diese werden traditionell aus dem agrarpolitischen Leitbild des "selbstbewirtschafteten Familienbetriebes" abgeleitet.

Familienbetrieb :  Juristisch gesehen muss der Betrieb in der Hand von natürlichen Personen sein. Juristische Personen in der Form etwa einer Genossenschaft oder einer GmbH, wie sie als Folgeorganisation von LPGs in den neuen Bundesländern gebildet worden sind, fallen auch bei Vorhandensein von Waldbesitz nicht darunter.
Selbstbewirtschaftet :  Die Besitzerfamilie führt idR die anfallenden Arbeiten im Betrieb selbst aus; die Beschäftigung entlohnter Arbeitskräfte stellt eher die Ausnahme dar. Die Grenze zu großen Forstbetrieben mit Landwirtschaft, die von angestelltem Personal bewirtschaftet werden, ist nicht eindeutig fixierbar. Als eine brauchbare Konvention hat man sich in Deutschland auf eine Größe von 200 ha Wald als Obergrenze festgelegt.
Gemischter land- und forstwirtschaftlicher Betrieb : Die amtliche Agrarstatistik führt solche Kombinationsbetriebe unter der Bezeichnung "Landwirtschaftliche Betriebe mit Wald". Die Abgrenzung zu reinen forst- oder reinen landwirtschaftlichen Betrieben erfolgt durch die Vorgabe, dass jeder der beiden Betriebszweige einen Anteil von mindestens 10 Prozent an der gesamten Betriebsfläche haben muss. Betriebe mit z. B. über 90 % Waldanteil in die Kategorie der "Forstbetriebe" gefallen.
In der Agrarstatistik ist eine Erfassungsgrenze von 1 ha Betriebsgröße festgelegt. Betriebe mit weniger als 1 ha land- und forstwirtschaftlicher Fläche werden nicht in die Statistik aufgenommen. In der Kombination können in solchen sehr kleinen Besitzeinheiten auch Waldbesitze mit weniger als 1 ha vorkommen.
Betrieb als Einkommensquelle :  Aufgrund der Nachhaltigkeitsforderung kann in kleinen Waldflächen nicht jährlich Holz genutzt werden. Als kleinste Bewirtschaftungseinheit, die eine jährliche Nutzung erlaubt, hat sich in Baden-Württemberg ein Waldbesitz von mindestens 5 ha als erforderlich erwiesen. Daher beziehen sich alle in späteren Abschnitten angeführten Aussagen zur wirtschaftlichen Situation von bäuerlichem Waldbesitz auf das Kollektiv "Landwirtschaftliche Betriebe mit Wald" (einschließlich etwas weniger Forstbetriebe ohne Landwirtschaft), in dem die Betriebe über einen Waldbesitz von mindestens 5 und höchstens 200 ha verfügen.

Zusammen ergibt sich:
„Bauernwald“  ist ein Waldbesitz bis 200 ha Größe, der mit einem landwirtschaftlichen Betriebsteil zusammen als ein Betrieb durch die Person des Betriebsinhabers und seiner Familienangehörigen bewirtschaftet wird. Aus pragmatischen Gründen werden Aussagen zur wirtschaftlichen Situation nur für Waldbesitzgrößen in der Spanne von 5 bis 200 ha gemacht.

 

Hier ist er also, mein ERSTER Autobahnrastplatzcache :-)

Additional Hints (Decrypt)

zntargvfpu :-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)