Nach der sonntäglichen Radio-Hitparade führte mich der obligate Sonntagsspaziergang von der Bruust zum Cholhüttli und animierte mich, ein paar Tradis in dieser weitgehend unberührten GC-Zone zu verstecken.
Cholhüttli
Die Feuchtwiesen am Pilatushang zeigen eine eindrückliche pflanzliche Vielfalt. Auffallend sind die grossen Bestände an Orchideen, die hier zahlreich vertreten sind: Fuchs’ Knabenkraut Dactylorhiza fuchsii, Fleischfarbiges Knabenkraut D. incarnata, Geflecktes Knabenkraut D. maculata, Breitblättriges Knabenkraut D. cf. majalis, Traunsteiner’s Knabenkraut D. traunsteineri, Breitblättrige Sumpfwurz Epipactis heleborine, Sumpfwurz E. palustris, Mücken-Handwurz Gymnadenia conopsea, Einorchis Herminium monorchis, Stattliche Orchis Orchis mascula, Helm-Orchis O. militaris, Kleines Knabenkraut O. morio, Schwärzliches Knabenkraut O. ustulata, Zweiblättriges Breitkölbchen Plathanthera bifolia und Grünliches Breitkölbchen P. chlorantha. Punktuell verbreitet ist im Gebiet Breitried-Cholhütten auch der gefährdete Lungen-Enzian Gentiana pneumonanthe. Bezüglich Tierwelt sind die Flächen unter anderem sehr bedeutend für die Artengruppe der Perlmutter- und Scheckenfalter. Nebst dem Kaisermantel Argynnis paphia kommen am Pilatushang auch relativ seltene Arten wie der Grosse Perlmutterfalter A. aglaja, der MärzveilchenPerlmutterfalter A. adippe, der Spierstauden-Perlmutterfalter Brenthis ino, der BaldrianScheckenfalter Melitaea diamina und der Wachtelweizen-Scheckenfalter M. athalia vor. Weitere Bewohner sind Baumpiper, Neuntöter und das grosse Glühwürmchen.
Quelle: VP HOR_Bericht_20151218 - Gemeinde Horw