Nach der sonntäglichen Radio-Hitparade führte mich der obligate Sonntagsspaziergang von der Bruust zum Cholhüttli und animierte mich, ein paar Tradis in dieser weitgehend unberührten GC-Zone zu verstecken.
Das Werden ist ein Grundbegriff der dialektischen Logik, der das Prozesshafte der Welt, das Entstehen und Vergehen von Wesen, Dingen und Zuständen beschreiben soll. Im Gegensatz zur Veränderung bezeichnet Werden ein sich aus sich selbst entwickelndes Geschehen. Von diesem Begriff ausgehend, versucht philosophisches Denken, Prozesshaftigkeit und Veränderlichkeit zu deuten.
In der Philosophie der Antike befasste sich bereits Heraklit mit der Frage des Werdens (Panta rhei). Für Heraklit ist die physische Welt in ständiger Bewegung. Für den Eleaten Parmenides und den von ihm vertretenen Eleatismus gibt es nur Sein. Veränderung und Werden sind Illusion.
Für Platon sind die sinnlichen Erscheinungen in ständigem Werden. Unveränderlich hingegen sind die Ideen. Im Dialog Sophistes versucht Platon, die These des Parmenides zu widerlegen, es gebe kein Nicht-Seiendes (und damit kein Werden).
Aristoteles unterscheidet mehrere Bedeutungen von Werden: zum einen Werden als Übergang von der Möglichkeit zur Wirklichkeit, zum anderen die vier Formen der Veränderung: 1. die substantielle Veränderung (Entstehen und Vergehen); 2. die qualitative Veränderung; 3. die quantitative Veränderung und 4. die Ortsveränderung (die Bewegung i. e. S.).
Für Axon51 ist es nicht klar, wie lange der Cache in Ort und Zeit Bestand halten wird. Doch die Versuchung, der Anreiz, die Verleitung zu dieser Handlung, die reizvoll erscheint, jedoch unzweckmässig ist, war zu gross.