Die Kirchen der Pfarre Horn
Als ich vor fast einem Jahr diesen Virtual bekommen habe, war die Freude groß. Fast hätte ich auf die Veröffentlichung vergessen, jetzt darf ich Euch mein Virtual Projekt "Die Kirchen der Pfarre Horn" präsentieren.
Beim Referenzpunkt ist der behindertengerechte Zugang zur Stephanskirche und zum Friedhof möglich.
1. Die Georgskirche ist die Pfarrkirche von Horn
Die Horner Georgskirche, ein "gotisches" Erscheinungsbild vorspiegelnd, ist ein nachgotischer Bau der österreichisch-deutschen Renaissance und wurde 1593-1597 anstelle eines seit dem 14. Jahrundert bezeugten Vorgängerbaus errichtet. Später wurde sie barockisiert, der Turmhelm stammt aus dem 19. Jahrhundert und wurde nach dem Vorbild der Prager Teynkirchen-Turmhelme gestaltet. Diese Kirche ist als repräsentatives evangelisches Gotteshaus von Elisabeth Puchheim - nach dem Tod ihres Gatten Dietrich (+1589) in Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft erbaut worden und stellt einen der wenigen protestantischen Großkirchenbauten in unserem Lande dar.

2. Die Stephanskirche ist die älteste Kirche des Bezirkes Horn und wird von den Hornern auch Friedhofskirche genannt
Die Stephanskirche ist Horns älteste Kirche. Ursprünglich handelte es sich um eine Saalkirche mit Chorquadrat und halbrunder Apsis. Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche gotisiert und im 18. Jahrhundert barockisiert.
An der Außenseite der Kirche befinden sich barocke Kreuzwegstationen aus dem 17. Jahrhundert. Diese bieten, jeweils in einer Nische zwischen den Strebepfleilern, monumentale Figurengruppen mit Kreuzwegmotiven und Inschriften auf der Innenseite der Nischenbögen. Der Hochaltar aus 1647 stammt vom Horner Bildhauer Leusering und ist aus schwarzem Holz mit Vergoldung. Das Altarblatt zeigt den Kirchenpatron Stephanus knieend, dahinter dessen Steinigung.

3. Die Altöttinger Kapelle
Die Altöttinger Kapelle war einst Teil der Tuchmachersiedlung, welche im 17. Jahrhundert vom Grafen Kurz angelegt wurde. Sie ist eine Kopie der gleichnamigen Gnadenstätte in Bayern.
Von der originalen Einrichtung der Horner Kapelle, wo selbstverständlich auch eine Kopie der Öttinger Madonnenstatue zur Verehrung ausgestellt war, hat sich in Horn nichts erhalten, weil das Gebäude im Zuge der josephinischen Reformen exsekriert und sein Interieur verkauft wurde.
Nach der jüngsten Renovierung wurden in der Kapelle eine barocke Statue des Hl. Florian, aber auch eine Nachbildung der Altöttinger Madonna aufgestellt.

4. Die Piaristenkirche
Die Horner Piaristenkirche ist ein frühbarocker Bau aus der Zeit um 1660, nur der Turm stammt aus dem vorigen Jahrhundert. An der Südseite öffnet sich ein hoher Arkadengang. Innen ist das breite, tonnengewölbte Kirchenschiff lediglich durch jeweils zwei Pilasterpaare gegliedert. Die Westempore weist über ihren Arkaden eine Tafel mit lateinischer Inschrift aus dem Jahr 1675 auf, welche von der Kirchweihe durch den damaligen Bischof von Passau berichtet.
Der Hochaltar aus Stockmarmor weist ein Altarbild des berühmten Johann Martin Schmidt, genannt "Kremser Schmidt", aus dem Jahr 1777 auf. Es zeigt den Hl. Antonius von Padua vor Maria mit dem Jesuskind knieend und wurde im Sommer/Herbst 2000 vom Bundesdenkmalamt vollständig renoviert.
Der Komplex des ehemaligen Piaristenkonvents und -gymnasiums geht auf das sogenannte "Große Haus" der Freiherrn von Puechheim zurück, deren attraktive Renaissance-Arkaden im heutigen Innenhof erst jüngst wieder freigelegt wurden. Die Piaristen wirkten seit dem 17. Jahrhundert in Horn und führten hier ein auf sehr hohem Niveau stehendes Gymnasium. Im 18. Jahrhundert wurden zahlreiche mythologische, religiöse und vaterländische Dramen aufgeführt.

Das Listing wurde aus „Die Kirchen Horns - Pfarre Horn“ http://www.pfarre-horn.at entnommen
Deine Aufgabe:
Mach ein Foto von dir oder einem persönlichen Gegenstand bei den 4 sakralen Gebäuden.
Viel Spaß mit dieser Sakralen Führung wünschen euch Gügi und G.
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