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Virtual Reward 3.0 - Uhlbergskapelle bei Auernheim Virtual Cache

Hidden : 11/20/2022
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   virtual (virtual)

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Geocache Description:


 

 

 

Geschichtliches:

Funde lassen darauf schließen, dass auf dieser Anhöhe schon die Kelten siedelten. Von 1140 bis ins 17. Jahrhundert gibt es Hinweise auf ein Weiler hier am Uhlberg. Um 1140 wird der Uhlberg erstmalig urkundlich erwähnt. Das Gebiet kam durch Schenkung und Kauf in den Besitz des Deutschen Ordens.

1466 wurde die Kapelle in einem Ablassbrief des Papstes Paul II. erstmals erwähnt. Sie sei errichtet worden, weil an dieser Stelle ein Bildstock Wunder gewirkt haben soll.

Ab 1469 wurde der Uhlberg zum Wallfahrtsort, der Grund war eine Madonnenfigur, die sogenannte “Mondsichel-Madonna”. Aus vielen Regionen – auch dem heutigen Allgäu - kamen Pilgerer hierher gereist. Ob es lediglich eine Kapelle oder doch ein Benediktinerkloster war, kann nicht mit Sicherheit belegt werden.

Während des Deutschen Bauernkrieges wurde im Mai 1525 die Kapelle entheiligt. Dabei verschwand die Madonnenfigur. Sie war Jahrhunderte lang verschwunden. Angeblich soll sie einige Zeit lang in einem Gasthaus gestanden haben.

Erst vor einigen Jahr ist sie wieder aufgetaucht: Sie stand im Schlafzimmer einer Bauernfamilie dieser Gegend und wurde ins Diözesanmuseum nach Eichstätt gebracht. 

Nach mehrmaligen Verwüstungen im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) setzte der Verfall der Kapelle ein.

Von 1724 bis 1731 war die Uhlbergruine Sitz einer geheimen evangelischen Sekte. Sie predigten von verschiedenen Erscheinungen, die es in dieser Ruine geben solle.

1874 berichteten Schatzgräber hier um die Kapelle eine weiße Gestalt gesehen zu haben. Diese weiße Frau soll angeblich einen Schatz hüten und von dem Wiederaufbau des Klosters prophezeien. Außerdem sollen die Schatzsucher von Raben gestört worden sein. Handelt es sich wirklich um eine weiße Frau? Oder um irgendwelche Orbs, also Geisterflecken – sogenannte Lichtpunkte von übernatürlicher Natur?

Ende des 19. Jahrhunderts wurden die verbliebenen Mauerreste restauriert und die Spitzbögen der Chorfenster durch Rundbögen ersetzt. 1970 wurde die Kapelle wieder restauriert.

Im Jahre 1989 wurde in der Kapelle eine neue Madonnenfigur des Künstlers Ernst Steinackers aus Wemding aufgestellt, die aber nach mehrmaliger Schändung 1993 entfernt wurde.

Es gibt viele Sagen und Legenden rund um die Kapelle, von der Pest, von schwarzen Messen, Schatzsucher und ihren Erlebnissen, aber vorallem von der weißen Frau. 

Heute ist die Kapelle im Besitz des Freistaats Bayern.

 

 

 

Logbedinungung für diesen virtuellen Cache:

Bitte unbedingt am Parkplatz parken und nicht bis zur Kapelle fahren!

Kommt zur Kapelle. Stellt euch in den Altarraum der Kapelle und macht ein Foto von euch oder eurem GPS-Gerät oder eurem Cachernamen. Im Hintergrund müssen 2 der Fenster zu sehen sein. 3 Beispiele haben wir euch eingefügt. Ihr dürft sofort loggen.

Logs ohne entsprechendes Foto werden gelöscht. 

  

 

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Virtual Rewards 3.0 - 2022-2023

This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between March 1, 2022 and March 1, 2023. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 3.0 on the Geocaching Blog.

Additional Hints (No hints available.)