Die Greifswalder Oie (gesprochen wie der Diphthong oi [ɔi̯], niederdeutsch für „(kleine) Insel“) ist eine Insel in der südlichen Ostsee, die zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehört. Die etwa 54 Hektar große Insel liegt an der Schwelle des Greifswalder Boddens zur offenen Ostsee. Der darauf befindliche Leuchtturm trägt den gleichen Namen.
Geschichte
Das Gebiet um die Greifswalder Oie wird als einer der Orte vermutet, welche mit der Seeschlacht von Svold am 9. September 1000 in Verbindung gebracht werden. Die Insel Greifswalder Oie wurde erstmals 1282 als „Swante Wostroe“ (heilige Insel) urkundlich erwähnt, 1292 als „Swante Wuzterhusen“ und erst 1556 als namesähnliche „Öhe“. Der heutige Name der Insel rührt seit 1608 von ihrem ehemaligen Besitzer her, der Stadt Greifswald. Diese erwarb die Insel 1291 von der Stadt Wolgast, die das Geschenk des Pommernfürsten Bogislaw IV. (1282) aus Geldmangel verkaufen musste.
Erst um 1850 wurde die Oie von drei Pächterfamilien dauerhaft besiedelt. Sie betrieben hier neben Fischfang auch eine bescheidene Landwirtschaft. Von 1853 bis 1855 wurde auf der Insel unter der Leitung des Architekten Hermann Kirchhoff ein Leuchtturm errichtet.
Mit dem Aufbau der Heeresversuchsanstalt Peenemünde begann die militärische Nutzung der Insel durch die Wehrmacht. Personal der Heeresversuchsanstalt quartierte sich auf der Insel ein, die zum militärischen Sperrgebiet erklärt wurde; einen Status, den sie für über 60 Jahre mit einer Unterbrechung in den 1950er Jahren behalten sollte. Die Familie Halliger musste 1937 die Greifswalder Oie verlassen und siedelte zur Stubbenkammer auf Rügen über. Von 1937 bis 1945 wurden auf der Greifswalder Oie zahlreiche Raketenstarts durchgeführt. So erfolgten hier 1937 die vergeblichen Startversuche der A3 und zwischen 1938 und 1942 die Starts der A5-Raketen. Auch 28 A4-Raketen wurden von der Greifswalder Oie zwischen 1943 und 1945 zu Steilstarts gestartet, um deren Verhalten beim Eintritt in die Atmosphäre zu untersuchen, eine Phase, in der die Flugkörper häufig zerbrachen (siehe auch: Liste der in Peenemünde und auf der Greifswalder Oie durchgeführten Starts der A4-Rakete). Die Ruine des großen Leitbunkers aus der Zeit zwischen 1937 und 1945 konnte 2009 noch besichtigt werden.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges demontierte und sprengte die Rote Armee einen Großteil der Anlagen. Anschließend war die Insel wieder bis 1957 für die Öffentlichkeit zugänglich.
Zu Zeiten der DDR waren auf der Greifswalder Oie rund 25 bis 30 Mann der Grenzsicherungs-Einheiten der 6. Grenzbrigade Küste stationiert. Der Inselhof diente zu dieser Zeit dem Offizier der Einheit als Dienst- und Unterkunftsgebäude. Neben den Seestreitkräften waren zeitweilig auch Einheiten der Luftstreitkräfte auf der Insel stationiert, die den Luftraum mit Radaranlagen überwachten. Die Überreste der militärischen Anlagen prägen noch immer das Bild der Insel. Der VEB Forschungsstelle für Bienenwirtschaft betrieb auf der Insel eine Körstation zur Königinnenzucht.
Nach der deutschen Wiedervereinigung verließ die Volksmarine, jetzt als Teil der Bundeswehr, die Insel und das Sperrgebiet wurde aufgehoben. Die zum Teil verwahrlosten Gebäude waren dem Gebrauch durch ungebetene Sportboot-Touristen ausgesetzt, was zu weiteren Gebäudeschäden führte. Im Jahr 1993 eröffnete der Verein Jordsand seine Station und richtete den Inselhof für seine Belange wieder her; im Jahr 2018 wird das Haus von der DGzRS genutzt. Auch der Leuchtturm wurde ab 1994 grundüberholt. Die übrigen Ruinen wurden meist abgerissen.
Quelle: Wikipedia (Greifswalder Oie)
Eure Aufgaben/Logbedingungen
1. Begebt euch zu den Listingkoordinaten. Ihr könnt den Radius auch erweitern, denn viel wichtiger ist...
2. Macht zwei Fotos. Auf dem ersten Bild sollte der Leuchturm in dem Moment zu sehen sein, in dem sein Leuchtfeuer genau in eure Richtung zeigt. Das heißt: Seid ihr zu früh am Tag, gibt es womöglich kein Leuchtfeuer. Seid ihr zu spät am Abend, ist der Leuchtturm nicht mehr zu sehen. Das zweite Bild sollte euch oder einen persönlichen Gegenstand an der gleichen Position zeigen. Wenn ihr es schafft, beides auf ein Foto zu bringen, reicht das natürlich auch. 😉
Hierzu schrieb der Reviewer:
"leider kann ich dies so nicht zulassen. In den Guidelines steht dazu (LINK):
Akzeptierte Logbedingungen
Das Ziel der Logbedingung ist es, zu zeigen, dass der Geocacher an den angegebenen Koordinaten war. Bedingungen, die nicht diesen Zweck erfüllen, müssen optional sein. "
Wenn die Regeln halt so sind: Macht also einfach ein Bild von euch oder einem persönlichen Gegenstand irgendwo am Strand. Wenn ihr cool seid, erfüllt ihr freiwillig die jetzt gestrichenen, lustigeren Ideen.
Was gibt es noch zu bemerken?
Als mir ein Virtual zugesprochen wurde, war schnell klar, dass dieser (wartungsfreie) Cache auf meine Lieblingsinsel verlegt wird. Er sollte nicht zu schwierig, aber auch nicht ganz so einfach sein. Ich denke, dass mir das gelungen ist.
Viel Spaß und genießt die Sonneninsel
Beagle70
Virtual Rewards 3.0 - 2022-2023
This Virtual Cache is part of a limited release of Virtuals created between March 1, 2022 and March 1, 2023. Only 4,000 cache owners were given the opportunity to hide a Virtual Cache. Learn more about Virtual Rewards 3.0 on the Geocaching Blog.